Content-Marketing – über die größten Vorteile des Content-Marketings
Content-Marketing ist eine der effektivsten Methoden zur Promotion eines Unternehmens. Wertvolle Inhalte erweisen sich nicht nur als Weg zu den Geldbörsen der Kunden, sondern auch zum Aufbau langfristiger Beziehungen und Vertrauen.
Was ist Content-Marketing?
Content-Marketing im Affiliate-Marketing
Content-Marketing spielt im Affiliate-Marketing eine Schlüsselrolle, weil es Publishern ermöglicht, Vertrauen aufzubauen und die Zielgruppe auf natürliche Weise zu binden und gleichzeitig effektiv Traffic zu den Angeboten der Advertiser zu lenken. Durch die Erstellung wertvoller Inhalte – wie Artikel, Ratgeber, Rezensionen, Produktvergleiche oder Videomaterial – können Publisher Affiliate-Links nahtlos einbinden, die Nutzer zum Kauf anregen.
Dadurch wird Affiliate-Marketing zu einer weniger aggressiven Werbeform und eher zu einer Empfehlung, die auf dem Expertenwissen der Publisher basiert, die in ihren Aktivitäten Content-Marketing-Strategien einsetzen. Diese Kombination aus Glaubwürdigkeit, SEO und Monetarisierung macht Affiliate-Marketing zu einer der effektivsten Formen der Online-Promotion.
Wie arbeiten Content-Publisher im Cost-per-Sale-Modell
Wie arbeiten Publisher im Affiliate-Marketing
Content-Marketing und Content – worin liegt der Unterschied in der Definition?
Viele Menschen verwechseln grundlegende Begriffe im Zusammenhang mit Content-Marketing. Wenn du dich zu diesem Thema präzise äußern möchtest, solltest du bedenken, dass Content nicht dasselbe ist wie Content-Marketing und Content-Marketing nicht gleichbedeutend mit einer Content-Marketing-Strategie ist. Content-Marketing basiert auf der Erstellung von Inhalten (also Content) auf Grundlage von Consumer Insights und festgelegten strategischen Zielen. Ein sehr wichtiger Bestandteil ist zudem die Messung der Effektivität der Maßnahmen. Die Content-Marketing-Strategie hingegen ist ein langfristiger Plan zur Erstellung und Distribution von Inhalten über verschiedene Online- und Offline-Medien.
Die grundlegenden Maßnahmen des Content-Marketings bestehen aus:
- der Erstellung und Veröffentlichung wertvoller und interessanter Inhalte,
- dem Gewinnen der Aufmerksamkeit einer ausgewählten Gruppe potenzieller Kunden sowie dem Halten der Aufmerksamkeit bereits gewonnener Kunden,
- dem Aufbau von Engagement und Kundenloyalität.
Inhalte, die zur Promotion einer Marke erstellt werden, können verschiedene Formen annehmen:

- Steigerung der Markenbekanntheit
- Aufbau von Beziehungen zu den Nutzern, Wachstum des Vertrauens
- Steigerung des Traffics auf der Website
- Erhöhung der Sichtbarkeit in Suchmaschinen
- Promotion von Produkten und Dienstleistungen
- Steigerung des Umsatzes
- Erreichen einer Führungsposition in der Branche
- Aufbau eines Expertenimages
- Langfristige Wirkung, insbesondere bei universellen und zeitlosen Inhalten
Content-Marketing – Prinzipien, die den Erfolg garantieren
Content-Marketing funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip wie Mundpropaganda. Durch die Veröffentlichung wertvoller Inhalte versuchen Marketingfachleute, Kunden dazu zu bewegen, die Produkte eines Unternehmens zu nutzen, sein Angebot als wertvoll anzusehen und es weiteren Bekannten zu empfehlen. Je wertvoller die Inhalte für die Zielgruppe sind, desto größer ist die Chance, dass sie sich weiter verbreiten. Deshalb ist die Wirksamkeit des Content-Marketings sehr hoch, da seine Idee zu einem großen Teil auf Empfehlungen und Weiterempfehlungen basiert. Um jedoch die maximale Effektivität aus den Inhalten zu erzielen, die für eine Marke erstellt und veröffentlicht werden, sollte man die grundlegenden Prinzipien eines erfolgreichen Content-Marketings beachten.
Wenn du Content-Marketing „von innen“ kennenlernen möchtest, empfehlen wir „Content marketing po Polsku“, ein Buch von Barbara Stawarz, das ein hilfreicher Ratgeber für Personen ist, die das Marketing in kleinen und mittelständischen Unternehmen leiten. Es zeigt die Welt des Content-Marketings hervorragend im Kontext von Firmen, die großen Erfolg erzielt haben und an denen man sich orientieren kann. In kleinen und mittelständischen Unternehmen herrscht oft die Überzeugung, dass gutes Content-Marketing mit hohen finanziellen Kosten verbunden ist. Das Buch räumt mit diesen Mythen auf und gibt außerdem Tipps, wie man mehr machen (und mehr verdienen) kann, indem man weniger ausgibt (hier kaufen).
1. Content-Marketing – die Zielgruppe ist am wichtigsten
Zacznijmy od podstawowej zasady: Content sollte mit Blick auf die Nutzer erstellt werden, nicht für Algorithmen und Werbesysteme. Wenn er nicht mit der nötigen Sorgfalt und Korrektheit ausgearbeitet wird, kann es sein, dass der Arbeitsaufwand umsonst war, weil die Nutzer die Inhalte nicht so gern konsumieren werden, wie es sich der Ersteller vorgestellt hat. Bevor du also mit der Erstellung eines Artikels, Webinars, E-Books oder Videos zu einem bestimmten Thema beginnst, versuche, dich in die Lage eines potenziellen Mitglieds deiner Zielgruppe zu versetzen. Beantworte die Fragen:
- Was interessiert ihn?
- Welche Bedürfnisse und Erwartungen hat er?
- Welche Inhaltsform ist für ihn am bequemsten?
- Wie viel Zeit kann er für den Konsum von Inhalten aufwenden?
- In welcher Sprache solltest du ihn ansprechen?
Nur wenn du dich auf die Bedürfnisse deiner Zielgruppe konzentrierst, kannst du Content erstellen, der ihr tatsächlich weiterhilft und dadurch Vertrauen in deine Marke aufbaut. Bedenke außerdem, dass die Kommunikation mit jungen Menschen, die z. B. nach Sportprodukten suchen (dann kannst du z. B. einen Live-Stream auf Instagram machen), anders aussehen sollte als die Kommunikation mit Personen, die in einer bestimmten Branche bereits erfahren sind und gezielt Fachwissen erwerben möchten (in diesem Fall eignen sich eher ein Webinar oder ein Podcast).
2. Content-Marketing – gewinne Aufmerksamkeit mit dem Titel und der Überschrift
Wenn du Inhalte für Content-Marketing erstellst, ist das Hauptziel, möglichst viele Empfänger zu erreichen. Auch wenn der Inhalt am wichtigsten ist, sind der Titel und anschließend eine Überschrift, die zum Klicken und Weiterlesen animiert, ebenfalls sehr entscheidend. Heute wird das Internet jede Sekunde mit neuen Inhalten überflutet – deshalb wird es immer schwieriger, die Aufmerksamkeit der Leser zu gewinnen, und ein guter Titel spielt dabei meist eine Schlüsselrolle. Selbst wenn du dir eine feste Gruppe von Menschen aufgebaut hast, die deine Inhalte konsumieren, musst du dir bewusst sein: Wenn das, was du veröffentlichst, sie nicht schon beim Lesen des Titels interessiert, wird nur ein kleiner Teil überhaupt weiterlesen. Neue Empfänger zu gewinnen, wird dann noch schwieriger.
3. Content-Marketing – achte auf eine klare Botschaft und Ästhetik
Auch die Form, in der du deinem Publikum deine Inhalte präsentierst, ist von großer Bedeutung. Bei Artikeln solltest du den Text in Absätze gliedern und diese durch gut lesbare Überschriften voneinander trennen. Damit der Text ansprechend wirkt, ist es sinnvoll, Zitate einzubauen, die wichtigsten Punkte fett hervorzuheben sowie Kursivschrift oder Unterstreichungen zu verwenden. Fotos, Grafiken, Infografiken und alle Arten von Kreationen bereichern nicht nur den Inhalt, sondern können auch zu einer besseren Positionierung in Google beitragen. Ideal ist es, wenn sich der Artikel durch ein Video oder eine Multimedia-Präsentation ergänzen lässt.
Bei Veröffentlichungen in sozialen Medien oder auf externen Plattformen ist die Ästhetik des Beitrags ebenfalls sehr wichtig. Am besten ist es, eine Vorlage zu erstellen, die nicht nur die Art der Erzählweise strukturiert, sondern gleichzeitig dabei hilft, eine konsistente visuelle Identität unserer Marke zu wahren.

4. Content-Marketing – baue ein Expertenimage auf und bleib natürlich
Guter Content ist solcher, der den Empfängern einen inhaltlichen Mehrwert liefert. Deshalb ist es wichtig, dass der Autor über ein breites Wissen zu den Themen verfügt, die er aufgreift. Vertrauen gewinnen Personen und Marken, die in der Lage sind, zuverlässiges und professionelles Wissen zu teilen. Mit einem solchen Ansatz lässt sich das Image eines Experten aufbauen, auf dessen Einschätzungen sich andere berufen. Natürlich ist es nicht so, dass jeder Content rein fachlich sein muss – auch leichtere Inhalte werden erwartet und sind willkommen, sollten aber immer mit dem Image und der Branche des Unternehmens übereinstimmen.
Das Veröffentlichen von Branchenneuigkeiten zeigt, dass wir nicht nur die soliden Grundlagen unserer Tätigkeit kennen, sondern zugleich mit Veränderungen und allen Neuheiten Schritt halten. Es geht nicht nur darum, externe Links zu teilen – es ist gut, sich zu den genannten Informationen zu positionieren oder einen eigenen Kommentar hinzuzufügen. Ein Beispiel? Wenn du dich für Marketing interessierst, kennst du sicher den Blog „Rysuję Fejsbuki“. Sein Autor, Tomek Brusik, kommentiert Marketing-Neuigkeiten hervorragend und ergänzt sie mit Zeichnungen aus eigener Hand.
5. Content-Marketing – der erste Eindruck zählt, die 5-Sekunden-Regel
Die Fünf-Wörter-Regel ist ebenfalls eine Regel, die sehr dabei hilft, interessanten Content zu erstellen. Sie entstand daraus, dass Studien zeigen, dass ein Mensch in den ersten 5 Sekunden feststellen kann, ob ihn eine bestimmte Person interessiert oder nicht. Bei Texten übertragen sich diese 5 Sekunden auf die ersten 5 verwendeten Wörter, bei Videoinhalten sind es die ersten 5 Sekunden! Natürlich muss man sich nicht immer in 5 Wörtern oder 5 Sekunden ausdrücken, aber wichtig ist, den Inhalt mit einem starken Einstieg zu beginnen.
Der Text beginnt immer mit einem Teaser (also den ersten 200–300 Zeichen). Man sollte versuchen, ihn auf interessante, neugierig machende Weise zu schreiben, denn er ist eine Kurzfassung und ein Anknüpfungspunkt dafür, worum es im gesamten Text geht. Je schneller du den Nutzer davon überzeugst, dass er genau nach solchen Informationen gesucht hat, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er bis zum Ende liest. Bei Videomaterialien gilt diese Regel ebenfalls, ist aber noch schwieriger umzusetzen. Während man einen Text leicht scrollen kann, um nach interessanten Informationen zu suchen, sind beim Video die ersten Sekunden entscheidend, um die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu halten. Wenn wir ihn nicht so weit fesseln, dass er länger bei uns bleibt, wird er das Video leider nicht vorspulen, um nach interessanteren Stellen zu suchen.
Content-Marketing und SEO-Maßnahmen
Die Suchmaschinenoptimierung, also SEO (engl. Search Engine Optimization), ist einer der am häufigsten genutzten Bereiche des Online-Marketings. Das ist nicht verwunderlich, denn Sichtbarkeit in Google ist für Unternehmen aus jeder Branche wichtig. Content-Marketing ist untrennbar mit SEO verbunden, weil es – wenn es gut umgesetzt wird – die organischen Platzierungen einer Website in Google direkt beeinflusst. Suchmaschinen, insbesondere Google, das in Polen von über 90 % der Nutzer verwendet wird, lieben hochwertige Inhalte. Dabei geht es nicht nur um geschriebene Texte, sondern auch um Videoformate, Grafiken oder Fotos. Google verfolgt mit der Förderung wertvollen Contents ein klares Ziel: den Nutzern genau das zu liefern, wonach sie suchen. Je besser die Suchergebnisse auf der ersten Google-Seite passen, desto eher werden Internetnutzer diese Suchmaschine verwenden. Damit setzen sie jeden, dem hohe Rankings in Google wichtig sind, unter Druck, Inhalte zu veröffentlichen, die wertvoll, abwechslungsreich und an die Anforderungen von Google angepasst sind. Genau deshalb ist es heute so wichtig, auf der eigenen Website nur einzigartigen Content zu veröffentlichen, der auf die Bedürfnisse und Erwartungen der Nutzer eingeht – das ist die grundlegende Regel für gutes SEO.
Content-Erstellung nach den SEO-Grundsätzen
Wenn du Content nach den SEO-Grundsätzen erstellen willst, musst du als Erstes die Keywords kennen, auf die du deine Website positionieren möchtest, und anschließend die Regeln für das Erstellen von Inhalten gemäß den Richtlinien für gutes SEO. Im Internet sind bereits Tools entstanden – und es entstehen laufend neue –, die dabei helfen, die Sichtbarkeit von Websites im Netz zu verbessern. Mehr Details zu empfohlenen Tools erfährst du im Artikel „SEO-Tools – wie positioniert man eine Website in Google“.
Content-Marketing – Distribution und Vielfalt der Inhalte
Das Erstellen hochwertiger schriftlicher, gesprochener oder grafischer Inhalte ist erst der Anfang auf dem Weg zum vollen Erfolg im Content-Marketing. Damit sie eine Chance haben, die richtige Zielgruppe zu erreichen, müssen sie im Internet veröffentlicht werden. Ein wichtiger Aspekt ist die Auswahl der passenden Kanäle – abgestimmt auf die Art des Contents und die Zielgruppe, die diese Inhalte konsumieren soll. Es gibt viele Möglichkeiten: von Websites, Blogs und Social-Media-Posts über YouTube und Plattformen wie Spotify bis hin zu Newslettern und Mailing-Kampagnen.
Content-Marketing auf dem eigenen Blog
Ein Blog ist einer der grundlegenden Orte zur Veröffentlichung von Inhalten und inzwischen ein echtes „Must-have“, wenn du Content-Marketing betreiben willst. Ein Unternehmensblog ist der beste Platz, um dein Branchenwissen zu vermitteln und Produkte zu präsentieren, aber auch, um Einblicke hinter die Kulissen deines Geschäfts zu geben. Auf dem Blog kannst du außerdem Themen aufgreifen, die mit der jeweiligen Branche zusammenhängen – zwar nicht direkt, aber als interessante Ergänzung. Wenn du Artikel auf dem Blog veröffentlichst, solltest du neben einem hohen inhaltlichen Mehrwert daran denken, dass die Texte auch entsprechend für die Positionierung in Google optimiert sein müssen (gemäß den SEO-Grundsätzen), da dies einen erheblichen Einfluss auf die Sichtbarkeit der Texte in Suchmaschinen hat.
Ein Beispiel für einen Blog, der eine wahre Fundgrube an Wissen über Business ist und zugleich ein Ort, an dem Produkte beworben werden, ist der Blog „Pani Swojego Czasu“. Dort findest du sowohl Artikel über den Aufbau einer Personal Brand als auch Beiträge, die zeigen, wie man Produkte aus dem Shop nutzt, z. B. zur Erstellung eines Bullet Journals. Unser Blog www.webepartners.pl/blog ist wiederum ein Ort, an dem wir unser Wissen zum Online-Marketing teilen, denn Affiliate-Marketing ist ein wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen Online-Marketingstrategie. Da wir ein Affiliate-Netzwerk betreiben, gibt es bei uns viele Inhalte zu Partnerprogrammen – aber das ist nicht alles, was wir unseren Nutzern bieten. Auf unserer Website findest du u. a. Artikel über Facebook-Werbung, die Nutzung von Instagram im Rahmen von Partnerprogrammen, YouTube sowie Marketingmaßnahmen für E-Commerce.
Content-Marketing in den sozialen Medien
Instagram hingegen ist ein Ort, an dem vor allem das Visuelle zählt. Menschen posten dort Fotos und Videos, mit denen sie ihren Empfängern unterschiedliche Botschaften vermitteln können – allerdings immer in einer leichten Form. Selbst fachliche Inhalte werden sehr natürlich und leicht verdaulich präsentiert, damit sich der Nutzer nicht müde und von zu vielen Informationen überfordert fühlt. Instagram ist ein Ort, an dem wir Produkte praktisch endlos präsentieren können – vorausgesetzt, ihre Fotos sind schön und passend gefiltert. Es ist auch der beste Ort, um Einblicke hinter die Kulissen der Arbeit zu zeigen, am besten jedoch entsprechend bearbeitet und inszeniert. Instagram ist ein guter Kanal für Marken, die Pralinen, Damen- oder Kindermode oder exklusive Uhren herstellen; weniger gut eignet er sich hingegen für einen Hersteller von Gabelstaplern.
Zu anderen, besonders beliebten Medien gehören TikTok, Twitter, Snapchat oder Wykop. Das sind jedoch sehr spezifische Plattformen, und die Art von Content, die dort veröffentlicht wird, passt nur zu einem kleinen Ausschnitt an Branchen, die sich an bestimmte Zielgruppen richten. Natürlich muss man am Ball bleiben, denn soziale Medien entwickeln sich ständig weiter, und es kann sich herausstellen, dass sich das Profil einer Plattform bald verändert. Ein gutes Beispiel ist TikTok, das bis vor Kurzem als Ort für sehr junge Nutzer galt – seit Beginn der Pandemie wird jedoch darüber gesprochen, dass die App zunehmend auch von älteren Nutzergruppen verwendet wird.
Content-Marketing auf YouTube
Im Jahr 2020 nutzten 1,78 Milliarden Menschen YouTube; Prognosen zufolge werden es 2021 1,86 Milliarden Nutzer sein. Die Gründe für dieses Wachstum sind vielfältig, u. a. die Tatsache, dass Videoinhalte von Internetnutzern immer lieber konsumiert werden, sowie dass Google Video zunehmend bevorzugt – ebenso wie geschriebene Inhalte, die zusätzlich Video enthalten. Deshalb ist YouTube eine sehr gute Chance, neue Kunden für ein Unternehmen zu gewinnen. Wenn du auf YouTube sichtbar sein willst, musst du deine Nische finden, einzigartigen Content erstellen oder einfach genug Charisma haben, um Zuschauer zu gewinnen, die das, was du für sie vorbereitest, sehen möchten.
Interessanterweise ist YouTube nicht nur ein Ort, an dem man ein Unternehmen bewerben kann, sondern auch eine Quelle für die Entstehung neuer Geschäftsmodelle. Viele Creator, die mit einem YouTube-Kanal angefangen haben, besitzen heute eigene Onlineshops oder andere Businesses, mit denen sie ihren Lebensunterhalt verdienen. Sie nutzen ihre Profile also als Teil eines Content-Marketing-Plans. Ein Beispiel ist Paulina vom Kanal „Czarszka“, die mit Videos zum Thema Naturkosmetikpflege begann und heute einen gut laufenden E-Commerce mit genau solchen Produkten betreibt. Ein weiteres Beispiel ist Karolina vom Kanal „Stylizacjetv“, die ebenfalls ihren eigenen Shop mit Schmuck und Gadgets führt. Dessen Name ist derselbe wie der des YouTube-Kanals, weil dieser E-Commerce aus der Arbeit auf YouTube entstanden ist.
Podcasts sind ebenfalls Content
Podcasts erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Eine besondere Stärke von Podcasts ist, dass man sie nahezu überall hören kann. Sie erfordern nicht viel Konzentration, sodass man dabei joggen, putzen, Auto fahren oder Rechnungen ausstellen kann. Wissen auf diese Weise zu erwerben ist daher sehr bequem und macht es nicht notwendig, sich ausschließlich für diese eine Tätigkeit Zeit zu nehmen. Ein großer Vorteil von Podcasts ist außerdem, dass hier längere Formate deutlich besser funktionieren. Die meisten Hörer haben nichts gegen einstündige oder sogar zweistündige Episoden, da sie solche Inhalte in der Regel nebenbei beim Erledigen verschiedener Aufgaben konsumieren.
Man muss jedoch daran denken, dass Inhalt und Format des Podcasts interessant genug sein müssen, damit der Nutzer wirklich Lust hat, diese Zeit damit zu verbringen, genau deine Aufnahme zu hören. Wichtig ist außerdem, Podcasts auf vielen verschiedenen Plattformen bereitzustellen. Besonders entscheidend ist, dass man sie auch bei gesperrtem Bildschirm hören kann, denn wenn man einen Podcast z. B. nur auf YouTube veröffentlicht, kann das dazu führen, dass Menschen auf das Hören im Auto oder beim Joggen verzichten. Behalte jedoch im Hinterkopf: Auch wenn YouTube nicht der beste Ort ist, um Podcasts anzuhören, lohnt es sich, sie dort zu veröffentlichen, weil viele sie dank der Präsenz auf dieser Plattform schneller finden und dann an anderer Stelle anhören können.
Live-Content, also Webinare und Live-Übertragungen
Webinare sind eine der einfachsten Möglichkeiten, eine große Gruppe von Nutzern zu versammeln, die sich für deinen Content interessieren. Wenn sich jemand bewusst für einen Vortrag anmeldet, der sich mit Business, Mode oder Make-up beschäftigt, ist diese Person mit Sicherheit bereits in irgendeiner Weise in das Thema involviert oder möchte es vertiefen. Webinare erfordern – im Gegensatz zu Podcasts – oft, dass man sich gezielt Zeit nur dafür nimmt, weil der Vortragende häufig z. B. mit einer Multimedia-Präsentation arbeitet, die man sehen sollte. Du musst also daran denken, dass es im Webinar notwendig ist, den Menschen „Substanz“ zu liefern: Wissen, das sie später in ihrem Leben nutzen, Lösungen, die sie brauchen, und Antworten, nach denen sie suchen. Bei Live-Übertragungen, z. B. auf Instagram oder Facebook, muss das Format nicht so konkret sein. Oft sind solche Streams lockere Q&A-Sessions oder – wie man es häufig bei Bekleidungsshops auf Facebook sieht – Präsentationen neuer Modelle, die auf der Website verfügbar sind. Sowohl Webinare als auch Lives sind eine großartige Möglichkeit, Beziehungen zu den Nutzern aufzubauen.
E-Book – kostenpflichtiger oder kostenloser Content
E-Books sind ebenfalls eine Form von Content, die derzeit sehr beliebt ist. Auf diese Weise kannst du deine Inhalte zu einem bestimmten Thema verbreiten. Derzeit sind auf dem Markt E-Books aus nahezu jeder Kategorie verfügbar. Manche Creator oder Unternehmen stellen sie völlig kostenlos zur Verfügung, andere für kleine Beträge, und wieder andere für wirklich viel Geld, das es ihnen ermöglicht, monatliche Einnahmen in Höhe von einigen oder sogar mehreren zehntausend zu erzielen.
Ein gutes Beispiel für den Aufbau einer Marke mithilfe von E-Books ist Joanna Banaszewska, die das Unternehmen InstaAcademy führt. Auf ihrer Website findet man viele digitale Produkte, deren Preise hoch sind – was jedoch daraus resultiert, dass sie darin ihr Wissen über die Führung eines Instagram-Accounts teilt. Es sind also Handbücher, vollgepackt mit Informationen, für die es sich lohnt zu bezahlen. Ein weiteres Beispiel ist Daria, im Netz bekannt als „Kosmetyczna Hedonistka“, die E-Books zum Thema Haarpflege verkauft. Viele junge Unternehmen entscheiden sich jedoch dafür, kostenlose E-Books herauszugeben, die man im Austausch für eine Newsletter-Anmeldung erhält. Bei uns findest du so eine Option auch!
Content-Marketing – externe Kooperationen
Nicht nur deine eigenen Kanäle sind ein guter Ort, um Content zu veröffentlichen. Veröffentlichungen auf externen Portalen sind eine hervorragende Möglichkeit, neue Nutzer zu gewinnen und eine gute Position in Google aufzubauen. Du musst jedoch daran denken, dass dies mit gewissen Einschränkungen verbunden ist. Externe Portale können Themen vorgeben oder erwarten, dass bestimmte Bedingungen hinsichtlich der Form der Veröffentlichung erfüllt werden. Du musst auch damit rechnen, dass man für die meisten Kooperationen dieser Art bezahlen muss. Trotzdem lohnt es sich, solche Beziehungen aufzubauen. Unter den Personen, die ausschließlich bezahlte Content-Kooperationen eingehen, findest du sicherlich auch solche, die einen Text kostenlos veröffentlichen – oder nach dem Prinzip des Linktauschs. Man kann auch Vermittlungsplattformen nutzen, die die Zusammenarbeit mit externen Portalen ermöglichen, dank denen du die Möglichkeit hast, Texte auf Branchenwebsites zu veröffentlichen. Eine solche Plattform ist z. B. WhitePress.pl.
Eine der Methoden, die sich hervorragend für die Verbreitung von Inhalten eignen, die strikt mit dem Funktionieren des Unternehmens verbunden sind, ist das Veröffentlichen von Pressemitteilungen. Du kannst sie an verschiedene Portale versenden oder … sie auf deiner eigenen Website vorbereiten. So veröffentlichen z. B. Żabka oder Rossmann solche Informationen in ihrem Online-Pressebereich, auf den sie in anderen Kommunikationskanälen verweisen.
Content-Marketing – Newsletter und Mailing
Viele sind der Meinung, dass Newsletter langsam aus der Mode kommen, und auch wenn sie tatsächlich nicht die Quelle sind, die den größten Umsatz generiert, haben sie einen grundlegenden Vorteil – du bist im Besitz der Kontakte. Wenn die Server von Facebook ausfallen oder jemand deine Website hackt, hast du weiterhin die E-Mail-Adressen deiner Nutzer und kannst sie über die Situation informieren. Außerdem sollte man im Hinterkopf behalten, dass sich viele Menschen bewusst für Newsletter anmelden und tatsächlich auf das warten, was in ihrem Posteingang landet. Denk jedoch daran, dass ein gut geführtes Mailing die Nutzer interessieren kann, ohne sie zu überfordern. Täglich Nachrichten zu versenden oder ausschließlich über Rabatte bzw. neue Produkte im Shop zu informieren, ist keine besonders attraktive Option.
Bezahltes Content-Marketing, also Werbung
In die Content-Marketing-Strategie sollten auch alle vorbereiteten Werbemittel einbezogen werden. Unabhängig davon, ob du für die Distribution von Content bezahlst oder nicht, bleibt es weiterhin ein Inhalt, den du den Nutzern vermitteln möchtest (neuen oder wiederkehrenden). Du kannst u. a. Systeme wie Google Ads, Facebook Ads oder LinkedIn Ads nutzen. Das sind die beliebtesten Wege, aber vergiss auch Influencer-Marketing-Maßnahmen nicht. Über Facebook-Werbung haben wir auf unserem Blog ausführlicher geschrieben.
Content-Marketing – wie erstellt man eine Strategie?
Die Erstellung einer Content-Marketing-Strategie lässt sich in sechs Schritte unterteilen. Hier sind sie:
1. Ziele definieren
Zunächst sollten die Ziele, die du mit Content-Marketing erreichen möchtest, mit den Unternehmenszielen deiner Firma übereinstimmen. Denk daran, dass der Content, den du erstellst, Teil des Images der gesamten Marke ist – du kannst also keine Ziele festlegen, die davon deutlich abweichen. Außerdem lohnt es sich, Ziele präzise zu definieren, nach dem SMART-Prinzip. Das bedeutet, dass sie konkret, messbar, erreichbar, relevant und zeitlich festgelegt sein müssen. Wie sieht also ein gut formuliertes Ziel aus? Am besten teilst du es in ein Hauptziel und Zwischenziele auf, d. h.:
Hauptziel des Contents
den Verkauf des E-Books innerhalb der nächsten sechs Monate um 30 % steigern.
Zwischenziele des Contents
Die Anzahl der Nutzer, die die Website besuchen, innerhalb von sechs Monaten um 100 % erhöhen
Die Anzahl der Warenkorbabbrüche um 50 % reduzieren
Die Produktbeschreibung auf der Website in eine detailliertere Version ändern.
2. Wettbewerbsanalyse
Jede Art von Marketing erfordert von uns eine Wettbewerbsanalyse. Der Markt ist riesig, daher ist es heute schwer, ein Business zu finden, das keine anderen Akteure um sich herum hat, die ihm Kunden wegnehmen könnten. Für die Strategie ist es sehr wichtig zu wissen, wer deine Konkurrenz ist. Am einfachsten geht das, indem du Phrasen, die mit deiner Branche zusammenhängen, in die Suchmaschine eingibst und prüfst, wer auf den ersten Positionen (TOP 10) erscheint. Notiere sie alle sorgfältig und bestimme anschließend den Benchmark – also die Website, die in deiner Branche führend ist, sowohl in Bezug auf Umsatz als auch auf Traffic. Dabei hilft dir ein professionelles SEO-Audit. Wie man es durchführt und welche Tools man verwenden sollte, haben wir im Artikel „SEO-Tools – wie positioniert man eine Website in Google“ beschrieben.
Wenn du bereits alles über die Positionen in der Suchmaschine weißt, gehe zur Analyse des Produktangebots, der Zielgruppen, der Kommunikationskanäle und der Art der Content-Distribution über, die deine Konkurrenz nutzt. Achte außerdem auf die Preispolitik und den Tätigkeitsbereich.
3. Eigene Analyse
Der dritte Schritt umfasst eine interne Analyse. Du musst die Situation in deinem Unternehmen genau in zwei Bereichen bewerten: SEO-Positionierung und Content (einschließlich Social Media). Du solltest prüfen, wie gut deine Website für SEO optimiert ist, wie die Performance der Seite aussieht, wie es um interne und externe Links steht und wie die Sichtbarkeit in Google bewertet wird. Anschließend analysiere deinen Content. Richtet er sich an deine tatsächlichen Zielgruppen, welche Kanäle nutzt du zur Distribution deiner Inhalte, und sind Fotos, Grafiken, Video- und Audioinhalte von guter Qualität und an den jeweiligen Veröffentlichungsort angepasst? Vergiss dabei nicht die Grundsätze der User Experience, denn das Wichtigste ist, dass sich Nutzer auf deiner Website wohlfühlen und ohne Probleme finden, was sie brauchen.
4. Zielgruppe definieren
Wenn du nicht weißt, an wen genau du deine Inhalte richtest, hast du keine Chance, wertvollen Content zu erstellen. Bevor du also anfängst, irgendetwas zu schreiben oder aufzunehmen, lohnt es sich, Personas zu erstellen – also ideale, fiktive Empfängerprofile, die dir helfen, die Bedürfnisse, Erwartungen und Probleme der Nutzer, die deine Inhalte konsumieren, deutlich besser zu bestimmen. Du kannst dafür Persona-Generatoren nutzen, die unten aufgeführt sind:
5. Budgets, Ressourcen und Möglichkeiten festlegen
Das Budget ist eine der grundlegenden Fragen, wenn es um irgendeine Form von Marketing geht. Was nützen große Pläne, wenn sich später herausstellt, dass du keine Mittel für die Umsetzung hast oder deinem Team die nötigen Kompetenzen fehlen? Beginne bei den Finanzen und überlege, über welches Budget du verfügst. Das Budget wird in drei Typen unterteilt:
- Unbedingt erforderlich – also ein Budget, das es dir ermöglicht, die Kommunikation und Prozesse zu ordnen.
- Optimal – also ein Budget, mit dem du deine Ziele erreichst, wenn du sie zeitlich und räumlich gut planst.
- Leader – also große finanzielle Mittel, die es dir erlauben, in relativ kurzer Zeit an die Spitze deiner Branche vorzurücken.
Was die Ressourcen angeht, vergiss nicht, auch die personellen Ressourcen zu analysieren. Hast du in deinem Team Personen, die schreiben können? Gibt es jemanden, der sich um Instagram oder Facebook kümmert? Hast du jemanden, der die Website für SEO optimieren kann? Wenn nicht, wird es notwendig sein, das Team zu Schulungen zu schicken oder neue Mitarbeiter/Agenturen/Freelancer einzustellen.
6. Umsetzung und Evaluation
Zum Schluss folgt die konkrete Planung, wie du deinen Content-Marketing-Plan umsetzen wirst. Du musst eine Beschreibung erstellen, auf deren Grundlage du später einen Redaktionskalender erstellst. In der Beschreibung solltest du die Antworten auf folgende Fragen aufnehmen:
- Welche Art von Inhalten wirst du einsetzen? (z. B. Artikel, Social-Media-Posts, Videos)
- An wen richtest du den jeweiligen Inhalt? (ordne einer konkreten Content-Einheit eine Persona zu)
- Warum ordnest du konkreten Content einer konkreten Persona zu?
- Wer erstellt die Inhalte?
- Wann werden die Inhalte erstellt und wann veröffentlicht?
- Wo wirst du den jeweiligen Inhalt veröffentlichen, und geschieht das über eigene oder externe Kanäle?
- Welche finanziellen Mittel wirst du für die Veröffentlichung konkreter Content-Einheiten benötigen?
Wenn du bereits eine Antwort hast, bleibt dir nur noch eines: das ständige Überprüfen und Bewerten der Maßnahmen, die du umsetzt. Fehler an sich sind nichts Schlechtes. Indem du sie machst, lernst du und nimmst Anpassungen an deiner Strategie vor. Unentdeckte Fehler, die sich immer wiederholen, führen jedoch dazu, dass du Geld und Zeit verlierst und die Ergebnisse nicht zufriedenstellend sind. Deshalb ist eine kontinuierliche Evaluation mithilfe geeigneter Tools so wichtig.
Man entschied sich für die Umsetzung von Content-Marketing-Maßnahmen auf dem Unternehmensblog. Die ergriffenen Maßnahmen:
- Festlegung der Zielgruppe. Es wurde festgestellt, dass sich die meisten Artikel auf der Website an Personen richten, die Unternehmen führen, sich mit Personalangelegenheiten befassen, sowie an Manager. Damit wurde eine Spur gefunden, der man zu folgen beschloss.
- Keyword-Analyse. Es wurde eine Liste von Phrasen erstellt, auf die die Konkurrenz rankt. Nach einer gründlichen Analyse wurde festgestellt, welche konkreten Keywords am besten zur Website kadromierz.pl passen.
- Vorbereitung von Artikelthemen (monatliches System)
- Umsetzung und Veröffentlichung der Inhalte, zusammen mit eigenen Grafiken.

Content-Marketing – hilfreiche Tools
Zum Schluss haben wir für euch noch ein paar Tools vorbereitet, die bei der Umsetzung von Content-Marketing-Strategien nützlich sind. Dazu gehören sowohl Tools, die beim Erstellen von Texten oder Bildern unterstützen, als auch solche, die dir die Keyword-Recherche, die Optimierung der Website sowie das Messen der Ergebnisse erleichtern.
Lan guage Tool – bewertet Texte hinsichtlich Rechtschreibung, Zeichensetzung und Stil.

Ortograf.pl – überprüft Rechtschreibfehler.


Canva.com – ermöglicht es, verschiedene Arten von Grafiken ohne grafische Vorkenntnisse zu erstellen.

Pixabay – hier kannst du kostenlose Fotos herunterladen, die du auf verschiedenen Kanälen nutzen kannst.

Google Trends – hilft zu prüfen, wofür sich Internetnutzer interessieren.

Google Keyword Planner – unterstützt dich bei der Suche nach Keywords.
Senuto – ermöglicht die Überwachung der Sichtbarkeit von Keywords.
Google Analytics – hilft dabei, die Effektivität von Maßnahmen zu messen (z. B. Anzahl der Conversions, Website-Traffic).

Mobile-Friendly Test sowie PageSpeed Insights – ermöglichen es zu prüfen, ob deine Website schnell lädt und gut funktioniert.


