E-Commerce-Marketing – wie man den Umsatz im Online-Shop steigert
Eine der effektivsten Methoden im E-Commerce-Marketing ist Affiliate-Marketing. Wir prüfen, was im Affiliate-Marketing am wichtigsten ist und wie man den Umsatz mithilfe von Affiliate-Marketing steigern kann.
Affiliate-E-Commerce-Marketing zielt darauf ab, ein loyales Netzwerk von Publishern aufzubauen und kontinuierlich weiterzuentwickeln, die ihr Potenzial zur Umsetzung der festgelegten Ziele einsetzen. Im Affiliate-Marketing werden Publisher erfolgsabhängig – auf Provisionsbasis – für erfolgreich abgeschlossene Verkäufe vergütet, die über sie zustande gekommen sind.
E-Commerce-Marketing – Affiliate-Marketing und Partnerprogramm
Um Affiliate-Marketing einzuführen, ist es notwendig, ein Partnerprogramm zu starten, dem Publisher beitreten. Der wichtigste Teil eines Partnerprogramms im E-Commerce-Marketing sind virtuelle Publisher. Sie bewerben deine Produkte auf ihren Websites, und von ihnen hängt ab, wie viel Zeit sie dafür aufwenden. Daher ist es wichtig, ihnen passende Bedingungen zu schaffen, die sie zu verstärkten Aktivitäten motivieren.

Das Ziel eines Partnerprogramms (Affiliate-Marketings) für den Werbetreibenden ist vor allem die Steigerung des Umsatzes, die Gewinnung neuer Kunden sowie die Markenpromotion – umgesetzt auf wirtschaftlich effiziente Weise. Konkret strebt der Werbetreibende Folgendes an:
- Steigerung des Umsatzes – Publisher bewerben aktiv Produkte oder Dienstleistungen und erhalten eine Provision für Ergebnisse, was sich direkt in höheren Einnahmen niederschlägt.
- Senkung der Marketingkosten und Minimierung des Risikos – der Werbetreibende zahlt ausschließlich für bestimmte, messbare Ergebnisse (Performance-Marketing-Modell). Das bedeutet: keine Gebühren für ineffektive Werbung.
- Ausweitung der Marktreichweite – durch die Zusammenarbeit mit zahlreichen Publishern erreicht der Werbetreibende neue, oft auch Nischenzielgruppen, die mit traditionellen Werbemethoden schwerer oder teurer zu erreichen wären.
- Aufbau der Markenbekanntheit – selbst wenn ein Nutzer das Produkt nicht sofort kauft, kann die Aktivität von Affiliate-Partnern die Sichtbarkeit der Marke deutlich erhöhen und ihre Wiedererkennbarkeit sowie das Vertrauen der Kunden positiv beeinflussen.
- Bessere Marktsegmentierung und präziseres Targeting – Partnerprogramme ermöglichen es dem Werbetreibenden, das Wissen und die Erfahrung der Partner beim Erreichen konkreter Zielgruppen zu nutzen, was die Wirksamkeit von Marketingkampagnen erhöht.
- Gewinnung wertvoller Marketingdaten – Partnerprogramme liefern detaillierte Daten über Präferenzen und Verhaltensweisen von Konsumenten, die der Werbetreibende zur weiteren Optimierung von Verkaufs- und Werbestrategien nutzen kann.
Zusammenfassend besteht das Ziel eines Partnerprogramms für den Werbetreibenden vor allem darin, die Geschäftseffizienz zu steigern, indem Partner als engagierte und motivierte Förderer von Produkten oder Dienstleistungen eingesetzt werden – wobei nur für tatsächlich erzielte Ergebnisse bezahlt wird.
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Publisher schnell ins Programm aufnehmen
Es lohnt sich, mit den einfachsten Dingen zu beginnen! Denk daran, dass Publisher so schnell wie möglich mit dir zusammenarbeiten möchten – deshalb ist ihre zügige Aufnahme ins Programm sehr wichtig. Wenn du keine automatische Freischaltung eingerichtet hast (eine der Optionen im Partnerprogramm), hast du ab der Bewerbung des Publishers 3 Tage Zeit, um zu entscheiden, ob der jeweilige Publisher in dein Programm aufgenommen werden soll. Je schneller du den Publisher ins Programm aufnimmst, desto schneller wird er aktiv.
Denk daran, dass das Geldverdienen online nicht nur auf dem Angebot deines Shops und den Bedingungen, die du anbietest, basieren muss, sondern auch auf einem fairen Ansatz in der Zusammenarbeit – in jeder Phase.
Transaktionen regelmäßig validieren und Provisionen auszahlen
Das ist eine weitere, sehr wichtige Voraussetzung dafür, dass sich ein Partnerprogramm systematisch weiterentwickelt. Publisher gehen eher eine umfangreichere Zusammenarbeit mit Werbetreibenden ein, die Provisionen pünktlich auszahlen und sich bei der Verifizierung ausstehender Bestellungen nicht Zeit lassen. Je schneller die Validierung der von Publishern generierten Transaktionen, desto besser.
Online Geld zu verdienen bedeutet einen konkreten Gewinn, den sowohl du als auch die Publisher deines Programms erhalten. Je schneller sie ihre Provision bekommen, desto stärker werden sie zum Handeln motiviert. Gleichzeitig wird das Zurückziehen bereits bestätigter Provisionen sehr negativ aufgenommen, weil sich dann z. B. herausstellt, dass der Kunde die Ware zurückgegeben hat. Eine schnelle Validierung ist ein großer Vorteil, den Publisher sehr schätzen – doch wenn sie nicht gut durchdacht ist, kann sie den gegenseitigen Beziehungen schaden.
Stelle Rabattcodes und Werbematerialien zur Verfügung
Es ist sehr wichtig, Publishern so oft wie möglich einen Grund zu geben, sich gerade in deinem Partnerprogramm zu engagieren. Vergiss nicht, Rabattcodes bereitzustellen, die nicht nur von beliebten Gutscheinportalen genutzt werden können, sondern auch von Bloggern, Influencern oder Social-Media-Nutzern.
Kunden lieben es, verschiedene Arten von Preisnachlässen und Rabatten zu nutzen, daher sind Informationen darüber für Konsumenten äußerst wertvoll. Denk daran, dass das Online-Geldverdienen von der Marktsituation, der Nachfrage nach bestimmten Produkten sowie von aktuellen Trends oder der Jahreszeit abhängt. Kunden lieben Preisnachlässe und Rabatte und suchen oft auf den Seiten von Publishern danach. Deshalb lohnt es sich, das bei der Planung des Umsatzwachstums zu berücksichtigen. Versuche, Codes zu verschiedenen Anlässen vorzubereiten, z. B. zum Valentinstag oder zum Nikolaustag, aber auch zu ganz neutralen Zeitpunkten, um Publisher zu einer intensiveren Bewerbung deines Shops zu motivieren. Eine weitere Möglichkeit sind Werbebanner, die sie ebenfalls gerne nutzen, wenn sie zum Design ihrer Seiten passen. Denk daher daran, wenn du einen Grafiker mit der Erstellung beauftragst, dass sie ästhetisch und elegant sind – schließlich sollen sie Publisher dazu ermutigen, sie zu verwenden!
Gib exklusiven Codes an die besten Publisher weiter
Wenn wir beim Thema Rabatte bleiben, darf man exklusive Codes nicht unerwähnt lassen – also spezielle Preisnachlässe, die konkreten Publishern gewährt werden. Wenn du festgestellt hast, dass ein bestimmter Publisher einen spürbaren Einfluss auf deinen Shop hat, versuche, seine Arbeit mit einem solchen Code zu belohnen – das wird er mit Sicherheit zu schätzen wissen! Gleichzeitig können exklusive Codes ein sehr wirksamer „Lockköder“ für Publisher sein, die bei der Bewerbung deines Programms nicht besonders aktiv sind und die du stärker einbinden möchtest. Ihnen einen speziellen Rabatt zu schicken, hilft sicherlich dabei, gute Beziehungen aufzubauen und ist ein gutes Zeichen für zukünftige Maßnahmen. Oft sind es auch die Publisher selbst, die sich beim Netzwerk melden und um einen exklusiven Code vom Werbetreibenden bitten. Wenn du von uns ein solches Signal erhältst, stelle den exklusiven Code zur Verfügung und sieh, wie er wirkt!
Analysiere Statistiken und Daten, die im Advertiser-Panel verfügbar sind
Im Advertiser-Panel hast du Zugriff auf eine Reihe von Statistiken, die es sich zu analysieren lohnt, um mehr über die Funktionsweise des Programms zu erfahren. Neben den CPS-Transaktionsstatistiken ist die Conversion der Publisher eine besonders wichtige Kennzahl. Das ist eine sehr hilfreiche Übersicht, aus der du erfährst, welche Publisher am aktivsten sind und welche die meisten Klicks und Transaktionen generieren. Auf Grundlage dieser Daten kannst du unter anderem entscheiden, einem bestimmten Publisher einen exklusiven Code zu gewähren oder ein Premium-Programm für ihn zu starten. Du kannst auch prüfen, ob Unregelmäßigkeiten auftreten – zum Beispiel wenn ein Publisher sehr viel Traffic erzeugt, die Conversion jedoch auffallend niedrig ist. Denk daran, alle Zweifel oder Auffälligkeiten so schnell wie möglich dem Affiliate-Netzwerk zu melden, damit wir entsprechend reagieren können.
