Effektive Landingpage im E-Commerce – 10 Schritte, die du nicht vergessen darfst

Eine Landingpage im E-Commerce-Marketing ist eine Seite, auf die ein potenzieller Kunde gelangt, bevor er den Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung abschließt. Wir analysieren, wie man eine effektive Landingpage erstellt.

Landingpage – was ist das?

Eine Landingpage, auch Zielseite genannt, ist eine dedizierte Website, deren Ziel es ist, den Nutzer zu einer bestimmten Handlung zu bewegen, zum Beispiel zum Ausfüllen eines Formulars, zur Registrierung, zum Hinterlassen seiner E-Mail-Adresse oder anderer Kontaktdaten für eine spätere Kontaktaufnahme, zum Kauf eines konkreten Finanzprodukts oder einer Schulung oder zum Hinterlassen einer Information über das Interesse an einem solchen Produkt bzw. einer Schulung usw.

Wenn dir diese Definition wenig sagt, musst du dir keine Sorgen machen. Wir garantieren, dass du einer solchen Lösung schon oft begegnet bist und genau weißt, wie eine typische Landingpage funktioniert. Stell dir vor, dir wird auf Facebook eine Werbung für eine Schulung angezeigt, die dich interessiert. Du klickst darauf und wirst auf die Website eines konkreten Anbieters weitergeleitet. Wie sich jedoch herausstellt, handelt es sich dabei nicht um die Startseite des Schulungsanbieters, sondern um eine Seite, die ausschließlich dieser einen Schulung gewidmet ist, die deine Aufmerksamkeit geweckt hat. Dort findest du eine Beschreibung des Kurses, den Standort, Termine, Werbevideos, Informationen über den Schulungsanbieter, Kontaktdaten usw. Außerdem hast du die Möglichkeit, auf einen aktiven Button zu klicken, der dich direkt zur Kaufseite führt. Genau das ist eine Landingpage – also die Seite, auf der du „landest“, wenn dich ein konkretes Produkt interessiert. Du solltest jedoch beachten, dass eine Produktseite im E-Commerce nicht dasselbe ist wie eine Landingpage. Eine Landingpage ist ein eigenständiger Bereich, der einem konkreten Verkaufselement gewidmet ist.

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Produkt-Landingpage im Online-Shop

Landingpages werden sehr häufig in Online-Shops eingesetzt. Das ist kaum überraschend, denn sie gehören zu den einfachsten und zugleich effektivsten Strategien. Sie lenken die Aufmerksamkeit des Nutzers auf ein konkretes Produkt, ermöglichen ihm, direkt Informationen darüber zu erhalten, ohne lange suchen oder sich durch zahlreiche Kategorien im Shop klicken zu müssen, und erlauben darüber hinaus einen nahezu sofortigen Kauf.

Es lohnt sich darauf zu achten, dass jedes Produkt im Online-Shop gut beschrieben ist und die ihm gewidmete Seite übersichtlich, intuitiv und mit allen zuvor genannten Elementen einer effektiven Landingpage ausgestattet ist. Eine gut vorbereitete Produkt-Landingpage mit einzigartigen und detaillierten Produktbeschreibungen ist eine klassische Win-win-Situation: Der Kunde spart deutlich Zeit, und der Shop erzielt höhere Umsätze, da Produkte dank solcher Seiten wesentlich häufiger in Google gesucht und gefunden werden.

Eine Landingpage kann außerdem zur Gewinnung von E-Mail-Adressen potenzieller Kunden genutzt werden, um ihnen später Newsletter mit Informationen über Rabattcodes, Sonderangebote oder andere Promotion-Aktionen zu senden. In einem solchen Fall musst du jedoch bedenken, dass niemand seine Daten „kostenlos“ hinterlässt. Der Shop muss im Gegenzug etwas anbieten, zum Beispiel ein interessantes E-Book, einen Rabattcode für den ersten Einkauf oder eine kostenlose Lieferung. Landingpages sind besonders nützlich bei verschiedenen Werbeformen, etwa Google Ads oder Facebook Ads, wenn du ein konkretes Produkt präsentieren möchtest und es dir wichtig ist, dass der Kunde durch die Anzeige direkt auf ein bestimmtes Produkt oder eine definierte Produktgruppe gelangt.

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Landingpage – Beispiel

 


Landingpage in der Affiliate-Marketing

Affiliate-Marketing ist eine Maßnahme, die auf die Erzielung konkreter Ergebnisse ausgerichtet ist, weshalb eine gut vorbereitete Landingpage ein zentrales Instrument darstellt, um diese Ergebnisse zu erreichen. Eine optimierte Landingpage hat entscheidenden Einfluss auf die Umsetzung der jeweiligen Ziele durch den Nutzer, der auf ihr landet. Gelingt es ihr nicht, den Nutzer zur gewünschten Handlung zu motivieren, wird der gesamte Aufwand der Publisher – offen gesagt – zunichtegemacht.

Diese Art von Landingpage eignet sich am besten für Kampagnen, die auf die Gewinnung von Leads ausgerichtet sind, also nach dem Cost-per-Lead-Modell abgerechnet werden. In diesem Modell erhält der Publisher eine Vergütung für die Erreichung einer konkreten Aktion, die von den Nutzern ausgeführt wird, die er auf diese Landingpage weitergeleitet hat:

  • Ausfüllen einer Umfrage
  • Hinterlassen von Kontaktdaten
  • Anmeldung zu einem Newsletter, Webinar oder einer Schulung
  • Download eines E-Books
  • Kauf einer Schulung oder eines Online-Kurses
  • Beantragung eines Darlehens oder Kredits
  • Anmeldung zu einer Probefahrt
  • und viele weitere Aktionen, die an die Bedürfnisse des Werbetreibenden angepasst sind

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Landingpage – gute Praktiken

Die Plattform Spotify ist ein sehr beliebtes schwedisches Streaming-Medium, das im Freemium-Modell Zugang zu Musik und Podcasts bietet. Der Dienst präsentiert einen gemeinschaftlichen Ansatz beim Hören und Entdecken neuer Musik. Wichtig ist, dass Spotify nicht nur eine Plattform für Hörer ist, sondern auch für Podcast-Creators, die über diesen Kanal neue Zielgruppen erreichen können.

Um möglichst viele Podcast-Creator zu gewinnen, hat Spotify eine dedizierte Landingpage erstellt, die alle für diese Zielgruppe wichtigen Elemente enthält:

  1. Call-to-Action-Buttons (z. B. Registrierung als Podcaster)
  2. ein Video, das die Vorteile der Zusammenarbeit sowie den Prozess des Hinzufügens von Podcasts zeigt
  3. knappe Texte, die Vorteile der Zusammenarbeit hervorheben, kombiniert mit ansprechenden Grafiken
  4. Empfehlungen von Nutzern, die Spotify for Podcasters verwenden
  5. die gesamte Seite wirkt ästhetisch und ist grafisch konsistent

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Wie erstellt man eine effektive Landingpage – 10 Elemente, an die man denken sollte

Die Wirksamkeit von Landingpages ist unbestritten. Damit sie jedoch tatsächlich Ergebnisse liefern, die dich zufriedenstellen, musst du auf ihre Ausgestaltung achten. Jede Seite dieser Art sollte bestimmte Elemente enthalten, die es den Nutzern ermöglichen, sie effizient zu verwenden. Die Kommunikation muss konsistent und ansprechend gestaltet sein, damit auch noch unentschlossene Kunden sich dazu entscheiden, die gewünschte Aktion auszuführen.

1. Erstelle eine prägnante und attraktive Überschrift für die Landingpage

Die Überschrift ist der Einstieg in dein Angebot. Deshalb solltest du dir Zeit nehmen, den passenden Text zu formulieren – einen, der dem Nutzer ein klares Versprechen vermittelt, in der Sprache der Vorteile geschrieben ist und dabei kurz bleibt. Versuche, dass die Überschrift nicht mehr als fünf bis sechs Wörter umfasst. Eine gute Überschrift sollte dich von der Konkurrenz abheben, also klar sagen, warum sich der Kunde gerade für dein Angebot entscheiden sollte. Dabei handelt es sich um das sogenannte USP – die Unique Selling Proposition. Stelle keine reine Produkteigenschaft dar, sondern überlege, was das Produkt im Leben des Kunden verändert – wovor es ihn schützt oder wobei es ihm hilft. Wecke in ihm den Wunsch, das Produkt zu besitzen, achte jedoch darauf, nur realistische Versprechen zu machen. Eine bewährte Praxis ist es außerdem, die Überschrift mit einem Call to Action, also einer Handlungsaufforderung, zu verbinden.

Beispiel: Wenn deine Zielgruppe wohlhabende, ambitionierte Männer mit einem aktiven Lebensstil sind und du Sportschuhe verkaufst, solltest du im Header den wichtigsten Nutzen hervorheben. Anstatt wiederkehrende Slogans zu verwenden („einzigartige Schuhe von höchster Qualität zu einem attraktiven Preis“), kommuniziere in der Sprache der Vorteile dieses konkreten Kunden, zum Beispiel: „Möchtest du wie ein Marathonläufer laufen? Bestelle Sportschuhe für anspruchsvolle Männer.“

Hinweis: Das Geheimnis liegt in der Kenntnis der Bedürfnisse deiner Zielgruppe und in der passenden Auswahl der Publisher. Erstelle zu diesem Zweck eine Persona – ein Profil des idealen Kunden. Wenn du dir einen Menschen aus Fleisch und Blut vorstellst, den du zum Kauf überzeugen möchtest, wird es dir leichter fallen, eine überzeugende Überschrift für die Landingpage zu erstellen.

Ein Tool, mit dem du einfach eine Persona erstellen kannst, ist Personapp.

2. Nutze Landingpages für besondere Anlässe

Erstelle kontextbezogene Landingpages, die auf Feiertage und besondere Anlässe zugeschnitten sind und zum Charakter deines Angebots passen. Werbetreibende von webePartners starten häufig Partnerprogramme mit saisonalen Angeboten oder Aktionen rund um freie Tage – wie lange Wochenenden, Urlaubszeiten oder Schulferien. Sie wissen, dass ihre Kunden in solchen Momenten gezielt nach speziellen Angeboten suchen, und präsentieren ihnen passende Produkte auf dem Silbertablett, wodurch die Suche im Online-Shop erleichtert wird.

Beispiel: Wenn du einen Online-Shop für Unterwäsche betreibst, erstelle spezielle Landingpages zum Valentinstag oder zum Weltfrauentag, die visuell und inhaltlich mit den Werbemitteln der Publisher abgestimmt sind.

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3. Übersetze Produkteigenschaften in eine Nutzenkommunikation mit prägnanten Botschaften

Überhäufe den Kunden nicht mit einer Masse an detaillierten Angaben, Parametern und Fakten zum Produkt, da er diese nicht verarbeiten kann. Der Kunde kennt in der Regel nicht einmal die grundlegenden Informationen zu deinem Angebot. Ihn interessiert ausschließlich, was er davon hat. Deine Aufgabe ist es, den für ihn wichtigsten Nutzen klar zu kommunizieren. Wie lässt sich das umsetzen? Bewährt hat sich das Modell Eigenschaft–Vorteil–Nutzen. Notiere die wichtigste Eigenschaft eines Produkts, beschreibe anschließend den daraus resultierenden Vorteil und nenne zum Schluss den konkreten Nutzen für den Kunden. Durch diese einfache Anpassung kannst du im Partnerprogramm deutlich mehr verkaufen.

Beispiel:
Eigenschaft: Zelt aus wasserdichtem PE-Material.
Vorteil: Es wird nicht nass und ist langlebig.
Nutzen: Du kannst dich nach einem ganzen Wandertag ausruhen – unabhängig vom Wetter.

Ein paar Worte zur Einleitung der Dienstleistung und einige Sätze weiter unten reichen völlig aus. Wichtiger als die Textmenge ist, was du schreibst. Beschränke dich auf die wesentlichsten Punkte. Sehr gut eignen sich auch Videoformate, Infografiken, Animationen und Bilder, die Text ersetzen können, sodass der Nutzer ohne großen Aufwand versteht, was von ihm erwartet wird.

4. Sorge für ein interessantes und ansprechendes Design auf jeder Landingpage

Eine visuell ansprechende Landingpage zieht Kunden an. Sie bleiben nicht nur länger, um das Produkt kennenzulernen, sondern nutzen das Angebot auch eher, wenn du auf ihre ästhetischen Eindrücke achtest.

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5. Denke immer an den Call to Action

Am wichtigsten ist, dass die Call-to-Action-Elemente auf der gesamten Landingpage denselben Charakter haben, also zu einer einzigen Handlung auffordern, zum Beispiel zum Kauf oder zum Hinterlassen von Kontaktdaten. Buttons, die direkt zum Kauf weiterleiten, Formulare zur Eingabe der E-Mail-Adresse (wenn dies das Ziel ist) sowie ein einfacher Weg von der Landingpage zum Kauf gehören zu den sogenannten user-friendly Elementen – also all jenen Nutzererleichterungen, die es ermöglichen, sich schnell auf der Seite zu bewegen und Transaktionen durchzuführen.

Der „Call-to-Action“-Button, also die Handlungsaufforderung, sollte nur einmal vorhanden sein. So erleichterst du dem Internetnutzer die Entscheidungsfindung. Achte darauf, dass er auf der Seite gut sichtbar ist. Eine größere Größe und eine kontrastreiche Farbe heben ihn hervor. Der Nutzer sollte das Gefühl haben, dass der Button förmlich aus dem Hintergrund herausragt – plastisch wirkt und leicht zu klicken ist. Der Text auf dem Button sollte kurz, prägnant und auf den Punkt gebracht sein. Der Nutzer muss sofort wissen, was nach dem Klick passiert. Sprich den Nutzer direkt an – ersetze „Download (…)“ durch „Lade (…) herunter“. Prüfe zum Schluss, ob der Button korrekt verlinkt ist.

Beispiele für einfache Botschaften: Ersetze nichtssagende Formulierungen wie „klick hier“ oder geheimnisvolle Aussagen wie „Entdecke die Magie des Ausverkaufs“ durch klare Aussagen wie „Buche das Buch“.

Wo sollte der „Call to Action“ auf der Landingpage platziert werden? Das hängt stark vom gesamten grafischen Design ab. Es gibt jedoch eine einfache Regel: Der Blick wandert von links nach rechts. Deshalb hat ein Button, der auf der rechten Seite platziert ist, in der Regel eine höhere Chance auf Conversion.

6. Füge „Social Proof“ hinzu, also Bewertungen zufriedener Kunden

Ein interessantes Element ist das Hinzufügen verschiedener Arten von Empfehlungen, Rezensionen und Bewertungen von Nutzern, die dein Produkt bereits besitzen. Nichts schafft so viel Vertrauen wie eine gute Empfehlung.

Menschen suchen bei anderen nach Bestätigung, dass es sich lohnt, dein Produkt zu kaufen. Platziere daher auf der Landingpage kurze Empfehlungen von Kunden. Achte darauf, dass die Bewertung konkret ist und die wichtigsten Vorteile der Nutzung des Produkts hervorhebt.

Beispiel für eine überzeugende Empfehlung:
Die Bio-Natura-Creme ist mein absoluter Favorit. Lange habe ich nach einer leichten Creme mit natürlichen Inhaltsstoffen gesucht. Diese hat eine einfache Zusammensetzung, spendet hervorragend Feuchtigkeit, hinterlässt aber keinen fettigen Film. Seit ich sie benutze, rebelliert meine Haut nicht mehr. Ich empfehle sie allen Frauen mit trockener Haut.

– Wioletta Pawlik, Beauty Girl Make Up Blog

Hinweis: Die glaubwürdigsten Bewertungen enthalten den Vor- und Nachnamen des Kunden, ein Foto seines Gesichts sowie einen Link zur Website. Alles hängt natürlich von der Art des Sortiments ab, das du verkaufst, sowie von der Zielgruppe, die du bedienst.

7. Attraktive Bilder von Produkten und Dienstleistungen sind die Grundlage, um Interesse zu wecken

Am besten eignen sich Bilder, die die Anwendung des Produkts im Alltag zeigen und Emotionen ansprechen. Auf diese Weise machst du sofort sichtbar, was der Kauf im Leben des Kunden verändert und welches Bedürfnis er erfüllt. Nutze ruhig die Vorstellungskraft.

Beispiel: Wenn du Tierzubehör wie etwa Frisbees verkaufst, zeige auf der Grafik, wie das Produkt nicht nur das Leben des Haustiers bereichert, sondern auch wie viel Freude es in gemeinsame Familienaktivitäten bringt (anstelle reiner Produktfotos: ein Hund, der im Park ein Frisbee apportiert, im Hintergrund eine in das Spiel eingebundene, glückliche Familie oder Teilnehmer eines Wettbewerbs – die Auswahl sollte sich an den Adressaten der Affiliate-Kampagne orientieren).

8. Sorge für eine gut lesbare Textstruktur

Internetnutzer möchten keine kompakten Textblöcke lesen. Sie wollen schnell erfahren, was sie hier finden und welchen Nutzen sie daraus ziehen. Mit ein paar einfachen Tricks kannst du dem Aufmerksamkeitsdefizit der Besucher deiner Landingpage begegnen. Denke daran, dass Internetnutzer Webseiten nicht lesen, sondern scannen – und das sehr schnell. Wusstest du, dass wir bereits nach 50 Millisekunden entscheiden, ob es sich lohnt, auf einer Seite zu bleiben? Die Conversion lässt sich steigern durch:

  • Hierarchie der Elemente
  • Aufzählungen
  • Hervorhebungen
  • Spaltenbreite des Textes: 400–600 px
  • übersichtliche Bildergalerie
  • Spiel mit Weißraum (Text braucht helle, freie Flächen)
  • kurze und einfache Sätze (Einzelsätze, Präsens, direkte Ansprache des Nutzers)

9. RWD – die mobile Version der Landingpage ist ein „Must-have“

Passe die Landingpage an mobile Endgeräte an, die eine Quelle wertvollen Traffics darstellen. Überlege, wie deine Kunden mobile Seiten nutzen – auf welchen Geräten sie diese aufrufen, wann sie das tun und wie lange. Nutzer möchten nicht die gesamte Seite scrollen müssen, um das Angebot kennenzulernen. Deshalb ist die mobile Ansicht kürzer und stärker komprimiert.

Prüfe, wie du deine Landingpage für mobile Geräte optimieren kannst.

10. Teste, teste, teste!

Von der Art und Weise, wie du deine Landingpage testest, hängt die Conversion des Partnerprogramms ab. Spare daher nicht an Zeit für Tests. Am beliebtesten sind einfache A/B-Tests, mit denen sich mehrere Versionen einer Landingpage vergleichen und die am besten konvertierende auswählen lässt. Vergleiche Seiten, die sich nur in einem Element unterscheiden – so lassen sich Unterschiede leichter erkennen. Multivariate Tests funktionieren nach dem gleichen Prinzip, prüfen jedoch deutlich mehr unterschiedliche Elemente auf der Seite, indem sie jede mögliche Kombination untersuchen. Dafür ist jedoch ein hohes Besucheraufkommen erforderlich. Bei kleineren Websites reichen in der Regel klassische A/B-Tests völlig aus.

Hinweis: Teste vor allem die Elemente, die den größten Einfluss auf die Conversion der Landingpage haben – den Call-to-Action-Button, die Überschriften sowie das Seitendesign (einschließlich der Bilder).

Wenn du fertige Tools zur Erstellung von Landingpages nutzen möchtest, empfehlen wir einige einfache Builder:

Worin unterscheidet sich eine Landingpage von der Hauptwebsite eines Unternehmens?

Eine Landingpage ist nicht die Hauptwebsite eines Unternehmens, die als dessen Visitenkarte dient. Sie ist auch kein Online-Shop. Eine Landingpage ist ein dedizierter Bereich, der Informationen zu einem einzigen Produkt oder einer einzelnen Dienstleistung enthält.

Landingpage, also One-Page-Seite

Die Hauptseite eines Unternehmens ist in verschiedene Reiter, Kategorien und Bereiche unterteilt. Eine Landingpage ist hingegen eine sogenannte One-Page-Seite, also eine Website, die aus nur einer einzigen Seite besteht. Es gibt kein umfangreiches Menü, keine Vielzahl unterschiedlicher Inhalte und keine zusätzlichen Funktionalitäten.

Landingpage, also ein klar definierter einzelner Zweck

Die Ziele einer Unternehmenswebsite unterscheiden sich etwas von denen, die mit der Erstellung von Landingpages verfolgt werden. Im Falle einer klassischen Website bestehen ihre Hauptaufgaben darin:

  • die Marke vorzustellen und ihre Bekanntheit bei den Kunden aufzubauen
  • den Kunden notwendige Informationen bereitzustellen, z. B. über das Unternehmen, seine Arbeitsweise, Rückgabe- und Reklamationsverfahren, Lieferbedingungen oder aktuelle Öffnungszeiten usw.
  • die Kommunikation mit den Kunden zu ermöglichen
  • neue Kunden zu gewinnen
  • das Durchsuchen der im Online-Shop verfügbaren Produkte mit der Möglichkeit, Einkäufe zu tätigen

Eine Website verfolgt mehrere Ziele gleichzeitig, während die Ziele einer Landingpage präziser sind und idealerweise auf ein einziges Ziel pro Landingpage ausgerichtet werden. Welche Ziele lassen sich mithilfe dedizierter Landingpages erreichen?

  • Gewinnung von Leads, also Kontaktdaten von Personen, die an einem Produkt oder einer Dienstleistung interessiert sind
  • Aufbau und Erweiterung einer E-Mail-Datenbank bzw. des Newsletter-Verteilers
  • Verkauf eines konkreten Produkts oder einer bestimmten Dienstleistung

Natürlich kann auch eine Website diese Ziele erfüllen. Im Fall einer Landingpage können wir uns jedoch auf ein konkretes Produkt oder eine Dienstleistung konzentrieren und deutlich gezielter Personen ansprechen, die tatsächlich interessiert sind.

Landingpage, also eine präzise definierte Zielgruppe

Die Zielgruppe, an die sich die Hauptwebsite eines Unternehmens richtet, umfasst sowohl bestehende Kunden als auch neue Nutzer, die an einer bestimmten Branche interessiert sind. Im Fall einer Landingpage ist diese Gruppe deutlich enger gefasst, da sie sich ausschließlich an Personen richtet, die sich für ein konkretes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung interessieren könnten. Dadurch kann der gesamte Kommunikationsprozess wesentlich präziser gestaltet werden.

Landingpage, also prägnante Botschaften und Call to Action

Die Inhalte auf der Hauptwebsite unterscheiden sich deutlich von denen auf einer Landingpage. Die Botschaften auf Landingpages sind knapper gefasst und konsequent auf die Erreichung des gesetzten Ziels ausgerichtet. Sie beziehen sich auf ein einziges Thema und werden in der Regel durch einen Call to Action abgeschlossen – oder auch mehrfach davon unterbrochen –, der zur gewünschten Handlung auffordert, zum Beispiel „Jetzt kaufen“, „Hinterlasse deine E-Mail-Adresse“ oder „Zur Auswahl der Dienstleistung gehen“.

Landingpage und Unternehmens-Startseite – Gemeinsamkeiten

Die Startseite und die Landingpage haben auch einige gemeinsame Aspekte, an die man sich erinnern sollte. Dazu gehören:

  • eine gute Optimierung (Ladegeschwindigkeit der Website, für SEO erstellte Inhalte, einfache Navigation usw.)
  • hohe Qualität der grafischen Elemente der Seite
  • vorhandene Call-to-Action-Elemente
  • klar hervorgehobene Kontaktmöglichkeiten
  • Ziele (auch wenn sie auf unterschiedliche Weise umgesetzt werden)
  • kontinuierlich gemessene Statistiken

Lohnt es sich, Landingpages in Marketingaktivitäten einzusetzen?

Natürlich lohnt es sich! Eine Landingpage kann enorme Conversions und Umsätze generieren, weshalb ihre Erstellung heutzutage ein absolutes Must-have für jedes Dienstleistungsunternehmen und jeden Online-Shop ist. Du solltest jedoch bedenken, dass es besser ist, sich auf den Aufbau einer einzigen, konkreten und gut ausgearbeiteten Landingpage zu konzentrieren, als zehn Seiten zu erstellen, die nicht richtig funktionieren. Außerdem musst du berücksichtigen, dass es einige Zeit dauert, bis du lernst, eine gute Landingpage zu erstellen. Es ist notwendig, den Aufbau von Zielgruppen zu erlernen, das Verhalten von Konsumenten zu verstehen und die Kommunikation entsprechend anzupassen. Daher ist es besonders wichtig, dass jede Landingpage über ein Panel zur Erfassung ihrer Statistiken verfügt. Man kann sie mit Google Analytics oder einem anderen für Online-Analysen vorgesehenen Dienst verknüpfen. Wenn du Plugins zur Erstellung von Landingpages nutzt, sind diese in der Regel ebenfalls mit eigenen Statistikfunktionen ausgestattet. Die in solchen Panels gesammelten Zahlen ermöglichen es dir zu analysieren, was planmäßig funktioniert hat und welche Landingpage nicht die erwarteten Umsätze erzielt hat.

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