Wie du auf Facebook mit Affiliate-Links Geld verdienst – Best Practices

Data aktualizacji: 16.12.2025

Dank Affiliate-Links kann ein Publisher (z. B. ein Facebook-Nutzer, Content Creator oder Influencer) Geld verdienen, indem er Produkte online empfiehlt – ohne diese Produkte selbst besitzen zu müssen.

Der Publisher empfiehlt Produkte aus Onlineshops und verdient nach dem Beitritt zu einem Partnerprogramm eine Provision auf deren Verkauf. Alles läuft virtuell und online ab. Der erste Schritt, um mit Affiliate-Marketing Geld zu verdienen, ist die Registrierung in einem Affiliate-Netzwerk als PUBLISHER.

Wie du auf Facebook mit Affiliate-Links Geld verdienst

Die beste und einfachste Möglichkeit, deine Aktivitäten auf Facebook zu monetarisieren, sind Affiliate-Links. Facebook bietet viele Möglichkeiten, aktive Links zu platzieren, die aus Facebook heraus auf andere Websites führen – darunter auch Affiliate-Links. Deshalb ist Geldverdienen auf Facebook so effektiv.

Wenn du eine eigene Fanpage hast, um die du eine Community aufbaust, oder auf andere Weise auf Facebook aktiv bist, kannst du sofort anfangen zu verdienen. Indem du deinen Fans Produkte empfiehlst – auf deiner eigenen Pinnwand, in thematischen Gruppen oder in Kommentaren – und diese Empfehlungen mit Affiliate-Links verknüpfst, kannst du Provisionen auf den Verkauf der empfohlenen Produkte verdienen.

Wie du auf Facebook Geld verdienst

Aktive Affiliate-Links kannst du direkt in den Beitragstext einfügen – oder in die Beschreibung einer Grafik, eines Videos oder eines Fotoalbums. Du kannst auch nur den Link ohne zusätzlichen Text posten. Deshalb erfordert das Erstellen von Posts mit Affiliate-Links keine besonderen zusätzlichen Fähigkeiten. Wenn du einen Affiliate-Post erstellst, gehst du genau so vor wie immer – du fügst lediglich den Affiliate-Link zusätzlich an der gewünschten Stelle ein.

Warum funktionieren Affiliate-Links auf Facebook

Affiliate-Links ermöglichen es, Produkte auf kreative Weise zu empfehlen. Wenn wir Produkte empfehlen, die zur Thematik unserer Fanpage passen, schaffen wir einen Mehrwert, weil wir Produkte zeigen, die man schnell online kaufen kann. So sparen wir unserer Zielgruppe Zeit – und Zeit ist heute die wertvollste Währung. Sie müssen nicht mehr selbst das Internet nach Informationen zu bestimmten Produkten durchsuchen oder nach verlässlichen Shops suchen, in denen man sie kaufen kann.

Damit dein Affiliate-Link auf Facebook tatsächlich weiterleitet und Provisionen generiert, stelle zuerst sicher, dass du die vollständige, korrekte Link-Version verwendest, die dir das Partnerprogramm bereitstellt. Wenn das Netzwerk eine lange, unhandliche URL generiert, füge sie direkt in den Beitragstext ein und achte darauf, das Präfix „https://“ beizubehalten, damit Facebook den Link erkennt und korrekt verarbeitet – nur dann wird er als klickbarer Link angezeigt.

Achte auch auf das Format: Trenne den Link nicht mit Leerzeichen oder Sonderzeichen, sonst wird er unterbrochen und verändert. Wenn du Links in Kommentaren oder in Gruppen nutzt, gilt dieselbe Regel – füge die komplette, vollständige Adresse ein. Wenn du einen Beitrag auf deiner Fanpage erstellst, kannst du zusätzlich den Button „Call-to-Action“ (CTA) verwenden und dort deine Affiliate-URL eintragen – dann ist der Button klickbar und führt Nutzer:innen direkt zum Angebot.

Zum Schluss: Denk an Transparenz. Füge dem Post einen kurzen Hinweis wie „#ad” oder „#affiliate“ hinzu, um die Facebook-Richtlinien und die geltenden Vorschriften einzuhalten. So funktioniert dein Link nicht nur technisch korrekt, sondern du stärkst auch das Vertrauen deiner Zielgruppe – was sich in einer höheren Conversion niederschlagen kann.

Wie du anfängst, auf Facebook Geld zu verdienen

Um auf Facebook mit Affiliate-Links Geld zu verdienen, musst du dich lediglich als Publisher in einem Affiliate-Netzwerk registrieren. Die Registrierung als Publisher in einem Affiliate-Netzwerk ist kostenlos (war es immer und wird es auch bleiben) – genauso wie der Zugriff auf alle Werbemittel und die volle Funktionalität der Affiliate-Plattform. Deshalb arbeiten einmal generierte Affiliate-Links für dich, bis du sie von deinen eigenen Online-Flächen entfernst.

Wie du anfängst, auf Facebook Geld zu verdienen
 

Kostenlose Affiliate-Tools, um auf Facebook Geld zu verdienen

Warum muss ein Publisher keine Kosten tragen, um sofort anfangen zu können, Geld zu verdienen?

Denn für Advertiser und das Affiliate-Netzwerk ist am wichtigsten, langfristig mit Publishern zusammenzuarbeiten und die Kooperation systematisch auszubauen – selbst wenn sie am Anfang noch keine messbaren Vorteile für beide Seiten bringt. Würde man Publishern Kosten für die Nutzung von Affiliate-Tools auferlegen, würden die meisten entweder gar nicht erst starten oder die Zusammenarbeit beenden, bevor die Einnahmen die Kosten übersteigen.

Geld verdienen auf Facebook – die Kunst, die richtigen Partnerprogramme auszuwählen

 

Der Schlüssel zum Erfolg von Publishern sind passend ausgewählte Partnerprogramme (Affiliate-Programme). Wenn ein Publisher Programmen beitritt, die zur Thematik seiner Kommunikationskanäle passen, wirkt er in den Augen seiner Zielgruppe glaubwürdig. Das ist daher die grundlegende Voraussetzung, um gleich zu Beginn der Affiliate-Zusammenarbeit zu sichern, damit sie sich langfristig auszahlt.

Partnerprogramme, um auf Facebook Geld zu verdienen

Die Liste aller Partnerprogramme im webePartners-Netzwerk kannst du HIER ansehen.

Geld verdienen auf Facebook – Affiliate-Link als Post

Das ist eine banal einfache Aufgabe. Nachdem du den Affiliate-Link generiert hast, fügst du ihn direkt in den Beitragstext ein. Nach dem Einfügen solltest du eine passende, vorbereitete Grafik hinzufügen (bei Link-Posts ist das meist das Format 1200×628 Pixel). Den Linktitel kannst du ändern, indem du darauf klickst und deinen eigenen Text eingibst – so wie in der Abbildung unten. Denk auch daran, Content hinzuzufügen: Ein reiner Affiliate-Link als Post motiviert Nutzer:innen eher nicht zum Klicken, aber mit passendem Content ist das eine effektive Methode, um auf Facebook Geld zu verdienen.

Foto-Post: Geld verdienen auf Facebook

Geld verdienen auf Facebook – Affiliate-Link im Beitragstext

Die gängigste Methode ist, den Affiliate-Link in den Beitragstext einzufügen. Das folgende Beispiel veranschaulicht es am besten:

Marek betreibt eine Fanpage rund um Serien. Seit einiger Zeit ist er in Affiliate-Netzwerken aktiv und bewirbt auf seiner Seite Produkte von Advertisern. Marek weiß, wie man auf Facebook Geld verdient, und hat kürzlich folgenden Post veröffentlicht: „House of Cards ist eine unglaublich fesselnde Serie über Intrigen an der Spitze der amerikanischen Macht. Großartige schauspielerische Leistungen, mitreißende Handlung, genial geführte Storylines. Ich empfehle sie von Herzen! Wenn ihr den kompletten ersten Staffel auf DVD in eurer Sammlung haben möchtet, klickt hier: https://goo.gl/FNKCMU

Ein Affiliate-Link direkt im Posttext ist auch eine Möglichkeit, auf Facebook Geld zu verdienen.

Diese Form der Promotion ist sehr durchdacht, weil der Affiliate-Link nur eine Ergänzung zum Inhalt des Posts ist – und nicht dessen eigentlicher Zweck.

Wenn euch das noch nicht reicht und ihr euch immer noch fragt, wie man auf Facebook Geld verdient, haben wir einen weiteren Vorschlag. Facebook bietet von allen Social-Media-Plattformen die meisten Möglichkeiten, Beiträge zu präsentieren. Das bedeutet zugleich, dass es viele Optionen gibt, Nutzer:innen aus dem Netzwerk heraus auf externe Seiten weiterzuleiten.

Geld verdienen auf Facebook – „Get the Look“ und „Must-have“

Um zu lernen, wie man auf Facebook Geld verdient, müssen wir unsere Zielgruppe gut kennen. Das erleichtert die Auswahl der empfohlenen Produkte und sorgt natürlich für mehr Klicks auf unsere Empfehlungen. Versucht, euren Nutzer:innen Dinge zu empfehlen, die zum Thema eurer Fanpage und zu den Interessen eurer Zielgruppe passen. Auf Facebook (und nicht nur dort) funktionieren alle Arten von Stylings und Produktzusammenstellungen aus Formaten wie „Get the Look“ oder „Must-have“ sehr gut. Unten ein Beispiel von der Fanpage von Karina Mrozicka, die Stylistin ist und ihren Nutzerinnen regelmäßig interessante Styling-Kombinationen präsentiert. Sie bekommen fertige Looks, die sie mit ein paar Klicks nachkaufen können – und Karina erhält Provisionen aus ihren Käufen.

„Get the Look“ ist eine weitere Möglichkeit, auf Facebook Geld zu verdienen.

Geld verdienen auf Facebook – Affiliate-Links in Fotobeschreibungen

Den Affiliate-Link kannst du auch in die Bildbeschreibung einfügen. Das ist sehr einfach: Du teilst ein Bild auf deiner Fanpage und fügst in der Funktion „Beschreibung hinzufügen“ den Partnerlink sowie den Text des Posts hinzu.

Die Bildbeschreibung ist ein guter Platz für den Affiliate-Link. Erfahre, wie du auf Facebook Geld verdienst.

Geld verdienen auf Facebook – Partnerlink im Kommentar und in der privaten Nachricht

Das ist eine weitere Möglichkeit, auf Facebook Geld zu verdienen. Auch hier können wir wieder das Beispiel von Marek verwenden:

Nachdem Marek einen Post über die Serie „House of Cards“ veröffentlicht hatte, bekam er darunter einen Kommentar von Magda. Er lautete: „Ich suche ein Geburtstagsgeschenk für meinen Bruder, der sich für Fantasy interessiert. Könntest du mir eine Serie empfehlen?“ Ganz einfach! Marek ging in den Shop, dessen Partner er ist, und fand eine elegante Ausgabe der ersten Staffel von „Game of Thrones“. Er antwortete auf den Kommentar so: „Klar! Wie wäre es damit: https://goo.gl/WWB62K“.

Eine sehr ähnliche Frage bekam Marek auch in einer privaten Nachricht. Auch dort empfahl er die Serie zusammen mit einem Affiliate-Link. Links über den Messenger zu verschicken, ist schließlich kein Problem!

Empfiehl Affiliate-Links direkt per privater Nachricht. Das ist eine gute Möglichkeit, auf Facebook Geld zu verdienen.
In diesen beiden Fällen haben wir es mit einer Situation zu tun, in der der/die Nutzer:in selbst um Hilfe und eine Empfehlung bittet – daher kann keine Rede von aufdringlichem Verhalten oder davon sein, jemanden um jeden Preis zum Kauf zu überreden. Das ist eine einfache Möglichkeit, auf Facebook Geld zu verdienen.

Denk daran, dass du Affiliate-Links nicht nur über den Messenger verschicken kannst. Du kannst sie genauso gut in WhatsApp, Google Hangouts, per SMS oder einfach per E-Mail senden. Jeden Link, den du in einer privaten Nachricht oder in einem Kommentar teilst, kannst du durch einen Affiliate-Link ersetzen! Das eröffnet dir viele Möglichkeiten.

Affiliate-Links kannst du auch in Kommentaren platzieren. Wir zeigen dir, wie du auf Facebook Geld verdienst.
 

Wie du auf Facebook und darüber hinaus Geld verdienst

Facebook ist nur eines von vielen sozialen Netzwerken, in denen man Affiliate-Links veröffentlichen und damit Geld verdienen kann. Das ist auch auf Instagram, YouTube, Snapchat oder Pinterest möglich. Wenn du wissen möchtest, wie du Traffic in anderen Social-Media-Kanälen monetarisieren kannst, haben wir für dich das kostenlose E-Book „Wie man in Social Media Geld verdient“. Du findest darin ausschließlich praktische Beispiele, wie du Affiliate-Links veröffentlichst, um deine Aktivität zu monetarisieren.

wie du auf Facebook Geld verdienst

 

 

Interessante Posts auf Facebook oder in anderen sozialen Medien zu erstellen, ist eine außergewöhnlich schwierige Kunst. Dass guter Content die Grundlage ist, hören wir schon seit Langem. Wir wissen, dass er fesselnd, kreativ, originell sein muss … Das Problem ist, dass diese Schlagworte längst abgenutzt sind. Deshalb beantworten wir in diesem Beitrag die Frage, was wirklich guter Content ist.

Wie du Posts und Inhalte erstellst, um auf Facebook Geld zu verdienen

Wie bereits oben erwähnt: Das Budget für Kampagnen bringt nichts, wenn unser Content sich nicht von anderen ähnlichen Profilen abhebt – deshalb lohnt es sich, auf wirklich interessante Facebook-Posts zu setzen. Bezahlte Posts verstärken im Grunde nur Reaktionen, die bei organischen Inhalten ohnehin auftreten. Bevor du also einen Beitrag mit ein paar Euro pushst, solltest du prüfen, wie er ohne Promotion performt.

Leider sind sich nicht alle Marketer darüber im Klaren, dass Geld allein nicht ausreicht, um Nutzer:innen guten und hochwertigen Content zu liefern. Mehr noch: Bei vielen hält sich immer noch das uralte Schema Sender – Botschaft – Empfänger, das wir längst vergessen sollten! Natürlich erfüllt jede dieser Komponenten eine wichtige Funktion in der Kommunikation, aber wir müssen daran denken, dass noch Themen wie kultureller Code, Kontext, Sensibilität usw. hinzukommen. Deshalb sollten wir bei der Planung interessanter Posts für Facebook oder Instagram nicht nur darauf schauen: Was und für wen?, sondern auch darauf, wie wir kommunizieren wollen und was wir erreichen möchten.

Wie du effektiv auf Facebook Geld verdienst – halte Konsistenz in Inhalten und Kommunikationsformen

Jede Marke führt ihre Social Media auf ihre eigene Art – mit eigener Sprache und eigener „Poetik“. Nutzer:innen wissen genau, dass nicht der Netflix-CEO, der Tesco-Chef oder „Herr Mercedes“ persönlich mit ihnen spricht. Hinter jedem Inhalt steht ein ganz normaler Mensch: ein:e Mitarbeiter:in einer Kreativagentur oder des internen Marketingteams. Und das ist völlig in Ordnung, solange es eine Person ist – aber es kommt vor, dass mehrere daran arbeiten! Deshalb ist Konsistenz in den Botschaften sehr wichtig, damit die Kommunikation zur Marke passt, unabhängig davon, wer die Inhalte erstellt. Fans merken Unechtheit sehr schnell; daher ist es entscheidend, dass Copywriter gut vorbereitet sind und mit der Markensprache vertraut sind.

Okay, diese Regel funktioniert bei Content-Inhalten – aber was ist mit der Moderation, die schließlich auch das Markenimage mit aufbaut? Moderator:innen sind oft externe Personen, die am Prozess der Content-Veröffentlichung in Social Media gar nicht beteiligt sind. Dennoch liegt bei ihnen die Verantwortung, eine langfristige und gute Beziehung zu den Nutzer:innen aufzubauen. Bei wirklich großen Marken (z. B. im Handel) reicht ein:e Moderator:in nicht aus, deshalb kümmern sich mehrere Personen darum. In diesem Fall lohnt es sich, auf mehr Direktheit zu setzen und klar zu machen, dass auf der anderen Seite des Bildschirms ein echter Mensch sitzt – jemand, vergleichbar mit einem/einer Mitarbeiter:in im stationären Geschäft.

Das hat Lidl Polska sehr gut gelöst: Auf Facebook bietet die Marke ihren Fans eine einfallsreiche und zugleich konsistente Kommunikation, und in den Kommentaren verlässt sie den typischen Markenrahmen und zeigt einen echten Menschen aus Fleisch und Blut. Diese Verringerung der Distanz hilft, eine persönlichere Beziehung aufzubauen, was die Kommunikation mit den Nutzer:innen erleichtert. Interessante Facebook-Posts von Lidl findet man dort sehr häufig. Außerdem ist es eine richtig gute Idee, dass Kommentare mit dem Vornamen des/der Moderator:in signiert werden. Kein Wunder also, dass der Discounter in Social Media die größte Popularität genießt und die Konkurrenz hinter sich lässt.

Interessante Facebook-Posts – Lidl-Kommentare unter dem Beitrag
Indem sich die Moderator:innen der Lidl-Polska-Fanpage mit ihren Vornamen unterschreiben, zeigen sie, dass Kund:innen nicht mit einer Marke sprechen, sondern mit einem anderen Menschen.

Wie du effektiv auf Facebook Geld verdienst – je einfacher, desto besser

Alter, Geschlecht, „Rasse“, Interessen, Wohnort, Religion – beim Targeting von Social-Media-Anzeigen können wir die kleinsten Details berücksichtigen. Diese Begriffe hören wir auch oft im Zusammenhang mit der Zielgruppe einer Marke, wenn man sie vor dem Start der Kommunikation genauer definieren will. Es bleibt jedoch das Problem, dass wir guten Content nicht für eine „ideale“ Zielgruppe erstellen, die wir uns vorher theoretisch ausgedacht haben. Weil jede Gruppe aus Menschen besteht, die sich durch individuelle Merkmale unterscheiden, dürfen wir uns beim Erstellen von Content nicht auf trockene Schlagworte beschränken, sondern sollten unsere Vorstellungskraft nutzen.

Selbst in einer klar definierten Zielgruppe gibt es Personen, für die die Markenkommunikation schwierig oder unverständlich sein kann. Deshalb lohnt es sich manchmal, auf eine einfachere, verständliche Botschaft zu setzen, um sicherzugehen, dass wir mit dem Kommunikat eine größere Zahl von Nutzer:innen erreichen. Das gilt sowohl für den eigentlichen Inhalt als auch für alle zusätzlichen Aktivitäten – z. B. die Aufforderung zu kommentieren oder an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Niemand hat Lust, zu liken, zu teilen oder seine Antwort lange zu begründen. Manchmal gilt: Je einfacher, desto besser!

 

Interessante Facebook-Posts – Panczo: Gewinnspiel-Post für Fans
Einen Freund zu markieren, mit dem man zu Mittag essen würde, ist eine tolle Idee für ein schnelles, unkompliziertes Gewinnspiel, das die Fans aktiviert.

Soziales Medium – also von Menschen für Menschen

Beim Erstellen von Content müssen wir daran denken, dass wir das nicht für Likes und Reichweite tun, sondern für unsere Nutzer:innen, mit denen wir Inhalte teilen wollen. Vor allem wollen wir ihre Aufmerksamkeit gewinnen, damit sie uns unter Dutzenden anderer Seiten wahrnehmen, an denen sie in sozialen Medien jeden Tag vorbeiscrollen. Likes oder Shares sind nur ein Zusatzwert – nicht das Ziel an sich. Außerdem dürfen wir nicht vergessen: Menschen interessieren sich am meisten für andere Menschen! Deshalb teilen immer mehr Blogger:innen oder Promis ihren Alltag, z. B. über Instastories. So ist es viel leichter, eine Bindung zu den Fans aufzubauen, weil sie anfangen, in uns jemanden zu sehen, der ihnen ähnlich ist. Jede:r erlebt schließlich auch Niederlagen, Patzer und Misserfolge. Warum also nicht darüber sprechen?

Content ist schließlich nicht nur hochwertiger Text, sondern auch alles, was wir in unseren Social Media veröffentlichen – inklusive Einblicken in unseren Alltag. Heute, in Zeiten der „Content-Reduktion“, reicht oft schon ein Foto mit Hashtag und einem Satz als Beschreibung. Umso wichtiger ist es bei dieser Art von Content, den Trend bewusst umzudrehen: Nutzer:innen wollen keine perfekten, gestellten Fotos aus professionellen Shootings mehr sehen, sondern echte Menschen. Daran sollte man denken, wenn man als öffentliche Person eine Community aufbaut.

 

Interessante Facebook-Posts – Czarszka in Instastories: Bloggerin mit Handtuch auf dem Kopf
Czarszka zeigt in Social Media oft ihren Alltag – ohne Beschönigung und mit dem ironischen Hashtag #glamour.

Respektiere deine Zielgruppe

Auch wenn es auf den ersten Blick so wirken könnte, als sei Kommunikation in Polen relativ einfach, weil wir eine homogene Gesellschaft haben, kann das Ignorieren bestimmter Sensibilitäten für eine Marke fatal enden. Viele große Marktplayer sind bereits an kontroversem Content gescheitert, der vielleicht nicht direkt beleidigend war, aber auf Geschlecht, „Rasse“, Religion oder sexuelle Orientierung anspielte. Jede Botschaft wird von Nutzer:innen anhand ihrer eigenen Erfahrungen, Sensibilität und ihres kulturellen Codes entschlüsselt. Deshalb kann ein Facebook-Post eine Gruppe amüsieren, eine andere verletzen, und der Rest geht gleichgültig daran vorbei. Wir bewegen uns schlicht in unserer eigenen kulturellen Umlaufbahn und dekodieren Botschaften auf unsere eigene Weise. Wenn wir das im Kopf behalten, vermeiden wir beim Erstellen interessanter Posts für Facebook oder Instagram viele unangenehme Situationen!

Trotz guter Absichten haben Marketer oft die Grenze des guten Geschmacks überschritten. Ein Beispiel ist eine viel diskutierte AIDS-Aufklärungskampagne, in der die Krankheit mit Hitler und der Massenvernichtung verglichen wurde. Die mutigen Spots und die Kommunikation führten dazu, dass die Werbung bei Angehörigen von Holocaust-Opfern Empörung auslöste, für die ein solcher Vergleich mindestens unangebracht war. Vielleicht wollten die Macher niemanden verletzen, sondern nur ein ernstes Problem verdeutlichen – das werden wir nicht mehr erfahren. Aus solchen Situationen sollte man jedoch Schlüsse ziehen. Bei der Content-Erstellung sollten wir schwierige, kontroverse Themen vermeiden, die eine bestimmte Gruppe oder Community verletzen könnten. Unsere Nutzer:innen können unterschiedlichen Religionen angehören, verschiedene politische Ansichten haben oder grundlegende gesellschaftliche Fragen unterschiedlich bewerten. Diskriminieren wir niemanden und erstellen wir Inhalte, die verbinden statt zu spalten.

 

Interessante Facebook-Posts – H&M: Beispiel einer misslungenen Kampagne mit dem Slogan „coolest monkey in the jungle“
Die H&M-Kampagne mit einem schwarzen Jungen in einem Hoodie mit der Aufschrift „Der coolste Affe im Dschungel“ stieß auf enorme Kritik.

 


 

Wir laden dich ein, dir die Beiträge auf unserem Blog anzusehen, in denen wir konkrete Beispiele und Strategien zum Verdienen auf verschiedenen Plattformen besprechen, darunter:

Affiliate-Marketing auf Facebook ermöglicht es, Online-Aktivitäten zu monetarisieren, ohne eine eigene Website besitzen zu müssen. Außerdem gibt es wirklich viele Möglichkeiten, dort einen Partnerlink zu platzieren. Vergessen wir jedoch nicht: Beim Aufbau einer Fanpage müssen wir vor allem unseren „Liker:innen“ attraktive Inhalte liefern – deshalb sollten wir Affiliate-Links mit Bedacht und in Maßen einsetzen!