Affiliate-Netzwerk – wie wird man Werbetreibender und zahlt nur für Ergebnisse

Für Betreiber von Onlineshops bedeutet die Zusammenarbeit mit einem Affiliate-Netzwerk in der Rolle des Werbetreibenden Gewinne in Form eines Verkaufsanstiegs. Erfahre, wie du Werbetreibender wirst und dein erstes Partnerprogramm startest!

 

Affiliate-Netzwerk. Was ist Performance-Marketing

Affiliate-Marketing ist ein Kooperationsmodell, bei dem ein Publisher (Affiliate) Produkte oder Dienstleistungen eines Werbetreibenden bewirbt, indem er in seinen Kanälen spezielle Affiliate-Links platziert. Wenn ein Nutzer auf einen solchen Link klickt und einen Kauf tätigt oder eine bestimmte Aktion ausführt, erhält der Affiliate eine zuvor mit dem Werbetreibenden vereinbarte Provision. Dadurch profitieren beide Seiten – der Werbetreibende zahlt nur für Ergebnisse, und der Affiliate monetarisiert seine Reichweite sowie seine engagierte Community, ohne eigene Produkte erstellen zu müssen.

 

Die Abrechnung im Affiliate-Marketing erfolgt auf Basis der erzielten Verkaufsergebnisse. Deshalb ist die Affiliate-Zusammenarbeit in der E-Commerce-Branche so beliebt. Sie ist eine der effektivsten Methoden, um Onlineshops zu bewerben und den Umsatz zu steigern.

Affiliate-Netzwerk – Akteure in der Affiliate-Zusammenarbeit

Werbetreibende im Affiliate-Netzwerk – Betreiber von Onlineshops, die ihren Umsatz durch Werbung auf unterschiedlichen Internetportalen steigern möchten, im Austausch gegen eine Verkaufsprovision, die sie an die Publisher auszahlen.

wie wird man Werbetreibender in einem Affiliate-Netzwerk
Wer ist der Werbetreibende in einem Affiliate-Netzwerk

Publisher im Affiliate-Netzwerk – Betreiber von Websites (z. B. thematische Portale, Preisvergleichsseiten oder Cashback-Portale), Blogger, YouTuber, Influencer sowie ganz allgemein Nutzer sozialer Medien und Internet-Messenger, die mit dem Empfehlen von Produkten von Werbetreibenden Geld verdienen möchten.

Wer ist ein Publisher in einem Affiliate-Netzwerk
Wer ist ein Publisher in einem Affiliate-Netzwerk

Affiliate-Netzwerk – ein Internetsystem, das die sofortige Zusammenarbeit zwischen Werbetreibenden und Publishern in erfolgsbasierten Abrechnungsmodellen ermöglicht.

Wenn du mehr über die Rollen in der Affiliate-Zusammenarbeit erfahren möchtest, schau dir unbedingt den Beitrag „Publisher oder Werbetreibender?“ an.

Wie wird man ein Werbetreibender in einem Affiliate-Netzwerk, der nur für Ergebnisse zahlt

Damit ein Werbetreibender eine erfolgsbasierte Zusammenarbeit mit Publishern starten kann, muss er ein Partnerprogramm einrichten, dem Publisher beitreten. Der Prozess zur Einrichtung eines Partnerprogramms in einem Affiliate-Netzwerk ist nicht kompliziert. Er ist максимально vereinfacht, damit ihn auch kleinere Onlineshops umsetzen können, die nicht über umfangreiche technische und spezialisierte Ressourcen verfügen.

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Wie wird man Werbetreibender in einem Affiliate-Netzwerk

 

Um Werbetreibender in einem Affiliate-Netzwerk zu werden, sollte man:

1. Einen Kooperationsvertrag unterzeichnen.

Der Werbetreibende schließt einen Kooperationsvertrag mit dem Affiliate-Netzwerk ab, in dem die Art der Zusammenarbeit mit den Publishern und dem Netzwerk sowie die Abrechnungsregeln detailliert beschrieben sind. Es ist sehr wichtig, dass der Werbetreibende die Möglichkeiten eines Partnerprogramms sowie die damit verbundenen Pflichten gut versteht.

2. Die Bedingungen des eigenen Partnerprogramms festlegen

Der Werbetreibende legt selbst die Höhe der Provision fest, die der Publisher für die erzielten Aktionen erhält. Es lohnt sich, die Bedingungen gut zu durchdenken, da sie auf eine langfristige Zusammenarbeit ausgelegt sind. Eine Senkung der angebotenen Provision wirkt sich immer sehr negativ auf die Entwicklung des Programms aus und führt dazu, dass ein Teil der Publisher abspringt. Daher ist es besser, sich einen Spielraum für eine Erhöhung der Provision und die Verbesserung der Zusammenarbeit zu lassen als umgekehrt.

3. Den eigenen Shop/Service mit dem Sales-Tracking-System integrieren und eine XML-Datei bereitstellen

Damit die Zusammenarbeit mit den Publishern vom Affiliate-Netzwerk nachverfolgt und Provisionen korrekt berechnet werden können, integriert der Werbetreibende seinen Shop/Service gemäß der vom Netzwerk bereitgestellten Spezifikation in das Sales-Tracking-System. Der nächste Schritt besteht darin, eine dynamisch generierte XML-Datei mit dem Angebot des Onlineshops bereitzustellen. Dadurch können Publisher die Affiliate-Tools nutzen, auf die sie im Affiliate-System kostenlos Zugriff haben. Die Tools ermöglichen und unterstützen Publisher bei der effektiven Bewerbung der Produkte des Werbetreibenden.

Das ist alles, was die Anforderungen an den Werbetreibenden vor dem Start des Partnerprogramms betrifft. Wenn das Programm startet, werden Publisher darüber informiert und dazu eingeladen. Anschließend arbeitet der Werbetreibende eng mit dem Affiliate-Netzwerk zusammen, um sein Publisher-Netzwerk aufzubauen.

Cost-Per-Sale-Modell im Affiliate-Netzwerk

Wenn es um die Abrechnungsweise geht, ist im Affiliate-Marketing für E-Commerce das Modell CPS (Cost Per Sale) am beliebtesten. Was bedeutet das? Der Publisher erhält eine Provision für jeden Verkauf, der durch seine Empfehlung über ein beliebiges Affiliate-Tool zustande kommt, z. B. einen Affiliate-Link oder ein Produkt-Widget.

Das CPS-Modell ist das grundlegende Abrechnungsmodell für Werbetreibende mit einem Onlineshop. Um also in diesem Modell zusammenzuarbeiten, reicht ein Warenkorb im Shop aus, auf dessen Wert die Provision für den Publisher berechnet wird. Der wichtigste Faktor, der CPS von anderen Modellen unterscheidet, ist die Tatsache, dass der Werbetreibende erst dann zahlt, wenn es tatsächlich zu einem Verkauf kommt. Er trägt also Kosten erst dann, wenn er sicher ist, dass die Kampagne die erwarteten Ergebnisse geliefert hat.

Cost Per Sale im Affiliate-Netzwerk

Mehr zu diesem Abrechnungsmodell findest du in unserem Artikel: „Was sind Abrechnungsmodelle – CPS, CPL, CPC?“

Ein weiteres beliebtes Abrechnungsmodell im Affiliate-Marketing ist CPL (Cost Per Lead). Nach diesem Modell erhält der Publisher keine Provision für Verkäufe, sondern eine feste Vergütung für die Generierung einer bestimmten Aktion. Dabei geht es um die Gewinnung eines Leads, also z. B. einer Telefonnummer eines Kunden, der an einer bestimmten Dienstleistung interessiert ist. Im CPL-Modell werden meist Aktionen wie das Ausfüllen eines Kontaktformulars, die Registrierung in einem Service, die Anmeldung zum Newsletter, der Download eines E-Books oder die Anmeldung zu einer Schulung vergütet. Am häufigsten wird das CPL-Modell von Finanz-, Versicherungs- oder Schulungsunternehmen genutzt. Mehr über das CPL-Modell kannst du hier lesen: CPL (Cost Per Lead) – wie funktioniert ein beliebtes Abrechnungsmodell für Online-Kampagnen.

Warum es sich lohnt, Werbetreibender in einem Affiliate-Netzwerk zu werden

Dank eines Affiliate-Netzwerks kann der Werbetreibende die Zusammenarbeit mit Publishern beginnen, ohne über eine eigene technische Infrastruktur zu verfügen. Das Affiliate-Netzwerk stellt alles bereit, was auf technischer Seite notwendig ist, sowie eine Publisher-Datenbank, die bereit ist, eine erfolgsbasierte Zusammenarbeit einzugehen.

Die Unterstützung des Partnernetzwerks (Affiliate-Netzwerks) beim Ausbau der Zusammenarbeit mit Publishern kann die Anzahl der Verkäufe sogar um 30–40% steigern. Affiliate-Marketing ist für den Werbetreibenden eine der sichersten Werbeformen, da es das Verlustrisiko minimiert. Im Gegensatz zu anderen Formen des Online-Marketings für Onlineshops entstehen dem Werbetreibenden im Affiliate-Marketing erst dann Kosten, wenn er Ergebnisse in Form von Verkäufen erzielt.

Die größten Vorteile eines Affiliate-Netzwerks

  • schneller Prozess zur Einrichtung eines Partnerprogramms
  • Zugang zu einer mehreren Tausend Publisher umfassenden Datenbank, die stetig wächst
  • vollständige technische Infrastruktur, die eine Zusammenarbeit mit Publishern in performancebasierten Abrechnungsmodellen ermöglicht
  • Tracking-System zur Nachverfolgung von Traffic und Verkäufen, die von Publishern generiert werden
  • gebündelte Abrechnung mit Publishern
  • Unterstützung durch Affiliate-Manager beim Aufbau eines Publisher-Netzwerks
  • detaillierte Statistiken, die die Optimierung von Kampagnen ermöglichen, die von Publishern durchgeführt werden

 

wie wird man Werbetreibender
Affiliate-Netzwerk

Der Werbetreibende muss sich jedoch darüber im Klaren sein, dass Affiliate-Zusammenarbeit keine schnelle Kampagne ist, sondern eine langfristige Kooperation. Ergebnisse in Form von Verkäufen kommen nicht sofort – wie bei Kampagnen auf Facebook oder in Google Ads –, aber es lohnt sich, darauf zu warten.

Ein effektives Partnerprogramm entsteht durch systematische Arbeit am Aufbau eines Publisher-Netzwerks. Publisher, die angemessen motiviert und fair vergütet werden, revanchieren sich mit aktiver Promotion und der Initiierung von Transaktionen im Austausch gegen eine Verkaufsprovision. Die wichtigste Aufgabe für den Werbetreibenden ist daher der Aufbau eines Publisher-Netzwerks – und das ist ein Prozess, der von einigen Wochen bis zu mehreren Jahren dauern kann. Als zusätzlichen Mehrwert der Affiliate-Zusammenarbeit gewinnt der Werbetreibende Image- und Branding-Maßnahmen, die von Publishern im Rahmen der Produktpromotion durchgeführt werden.

Wann ist ein guter Zeitpunkt, um mit einem Affiliate-Netzwerk zusammenzuarbeiten

Der wichtigste Vorteil der Zusammenarbeit mit einem Affiliate-Netzwerk ist die Erschließung neuer Kanäle zur Online-Promotion und zum Online-Verkauf von Produkten. Durch die Zusammenarbeit erhält der Werbetreibende neue Werbemöglichkeiten, die in einem Kooperationsmodell, das direkt mit einem bestimmten Publisher umgesetzt wird, nicht möglich wären. Besonders dann, wenn Blogger und Influencer dem Partnerprogramm beitreten, die sehr häufig in der Customer Journey auftauchen und die Kaufentscheidungen der Kunden beeinflussen.

Je früher du dich dafür entscheidest, Werbetreibender zu werden, desto besser. Ein Affiliate-Netzwerk ist auch für kleine Shops eine ideale Lösung. In der Praxis können jedoch am schnellsten diejenigen Werbetreibenden Ergebnisse erzielen, deren Shops über ein entsprechendes Traffic-Volumen sowie eine bestätigte Glaubwürdigkeit im Internet verfügen. Publisher, die ihre Werbeflächen zur Verfügung stellen, empfehlen mit größerer Wahrscheinlichkeit Produkte eines Werbetreibenden, der eine größere Reichweite hat und auf dem Markt bekannter ist. Besonders im Cost-Per-Sale-Modell, wenn die einzige Vergütung des Publishers eine Provision aus den generierten Verkäufen ist. Die Zusammenarbeit mit Marken, die gleichzeitig in vielen Marketingbereichen aktiv sind und eine große Community um sich versammeln, ist aus Sicht der Publisher ebenfalls attraktiver. Beliebte Themen, Sichtbarkeit und Bekanntheit im Netz erleichtern es, Interesse in Engagement umzuwandeln.

Geringer Traffic im Onlineshop schließt jedoch die Zusammenarbeit mit Publishern im Rahmen eines Affiliate-Netzwerks nicht aus. Jeder muss schließlich irgendwo anfangen. Man sollte jedoch bedenken, dass der Aufbau eines Publisher-Netzwerks für einen kleinen E-Commerce-Shop mehr Zeit und ein größeres Engagement des Werbetreibenden erfordert.

Bei Publishern sind auch Partnerprogramme beliebt, die innovative Ideen, ein außergewöhnliches Sortiment oder Nischenprodukte anbieten. In solchen Fällen erfolgt der Aufbau eines Publisher-Netzwerks trotz geringen Traffics im Shop relativ schnell.

Wie wird man ein Werbetreibender, mit dem Publisher zusammenarbeiten wollen

Wenn das Partnerprogramm startet, ist es Zeit, die Zusammenarbeit mit Publishern auszubauen. Eine pünktliche und schnelle Auszahlung der Vergütung ist einer der wichtigsten Faktoren, die die Gesamtbewertung des Werbetreibenden durch Publisher beeinflussen. Aber das sind nicht die einzigen Maßnahmen, die du ergreifen musst, wenn du möchtest, dass sich dein Partnerprogramm aktiv weiterentwickelt.

1. Mach Werbung für dein Partnerprogramm

Das Erste, was ihr nach dem Start des Programms tun solltet, ist, potenzielle Publisher darüber zu informieren, damit sie wissen, dass sie mit der Zusammenarbeit mit euch Geld verdienen können.

Vor allem lohnt es sich daher, Informationen über das Programm auf deiner Website zu platzieren. Am besten erstellst du dafür eine eigens dafür vorgesehene Unterseite, auf der du dein Partnerprogramm, seine Bedingungen beschreibst und erklärst, wo und wie man sich dafür anmelden kann. Die Website/der Onlineshop wird täglich von Nutzern besucht, die sich für die Produkte aus dem Angebot interessieren und diese effektiv weiteren Personen empfehlen können.

2. Lade potenzielle Publisher in das Programm ein

Affiliate-Marketing bedeutet, ein eigenes Publisher-Netzwerk aufzubauen. Affiliate Manager arbeiten daran, den Kreis der Publisher täglich zu vergrößern, aber auch der Werbetreibende hat hier eine Aufgabe. Die Betreiber von Onlineshops kennen ihre Konkurrenz sowie ihre potenzielle Zielgruppe am besten. Du kannst daher selbst Websites einladen, die in der Branche deines Shops tätig sind oder einen Bezug dazu haben. Du kannst auch eine Liste solcher Websites an den Affiliate Manager weitergeben, damit er in deinem Namen eine Einladung verschickt. Wenn beide Seiten am Erfolg des Programms arbeiten, ist der Effekt doppelt so groß!

3. Überprüfe Publisher systematisch

Langes Warten auf die Freigabe im Programm kann Publisher von einer aktiven Zusammenarbeit abhalten. Daher lohnt es sich, potenzielle Teilnehmer des Partnerprogramms laufend zu prüfen, damit ihre Motivation zur Zusammenarbeit nicht abkühlt. 🙂 Es gibt zwei Möglichkeiten der Freigabe:

  1. Automatisch – jeder Publisher, der sich für das Programm anmeldet, wird automatisch freigeschaltet, ohne Wartezeit.
  2. Manuell – der Werbetreibende hat hier die volle Kontrolle darüber, wer dem Programm beitritt, indem er jeden Publisher einzeln manuell freischaltet oder ablehnt.

4. Zögere nicht mit der Freigabe von Bestellungen

Eine schnelle Freigabe der Provisionen motiviert Publisher am besten zum Handeln. Gemäß der Vereinbarung hat der Werbetreibende 30 Tage Zeit, um Bestellungen im System zu prüfen. Diese Zeit ermöglicht es, sicherzustellen, dass die Transaktion zustande gekommen ist und die Ware nicht zurückgesendet wurde. Je häufiger und regelmäßiger ihr Bestellungen überprüft, desto mehr Vertrauen und Bereitschaft zur Zusammenarbeit werden euch die Publisher entgegenbringen.

5. Zahle Provisionen pünktlich aus

Grundsätzlich erhalten Publisher Auszahlungen mit einer gewissen Verzögerung. Zuerst muss der Publisher Traffic generieren, dann entstehen Transaktionen, anschließend werden sie geprüft und erst dann wird die Provision berechnet. Ab dem Zeitpunkt der generierten Verkäufe warten Publisher in der Regel anderthalb bis zwei Monate, bis sie die Auszahlung der Mittel beantragen können. Wenn der Werbetreibende diesen Prozess noch weiter verzögert, entmutigt er Publisher und schreckt sie von einer engagierten Zusammenarbeit ab.

6. Achte auf aktuelle Daten in der XML-Datei

Ein Partnerprogramm für einen Shop zu betreiben, der keine korrekten Daten oder Produkte in der XML-Datei hat, verfehlt schlicht seinen Zweck. Nur korrekte Dateien bieten eine Chance auf die Zusammenarbeit mit Preisvergleichs- und Produktsuchmaschinen. Daher lohnt es sich, auf diesen Aspekt eures Partnerprogramms zu achten.

7. Stelle Rabattcodes zur Verfügung

Internetnutzer suchen aktiv nach speziellen Rabatten und Rabattcodes. Das Bereitstellen von Rabatten wirkt sich daher positiv auf die Aktivierung des Partnerprogramms aus – ebenso wie die Information über alle Aktionen und Promotions. Sie sind ein Anreiz für Publisher, solche Informationen in ihren Online-Kanälen zu teilen.

8. Denke an Banner

Attraktive Werbemittel, die Promotions unterstützen, sind weiterhin gefragt. Es müssen nicht viele sein, aber ein paar ansprechende Banner können einen großen Einfluss auf den Erfolg des Programms und seine Bewerbung haben.

9. Reagiere auf Anfragen der Publisher

Ein aufmerksames Vorgehen und eine schnelle Reaktion auf Bitten oder Fragen der Publisher führen zu einer langen und loyalen Zusammenarbeit. Publisher möchten oft individuelle Aktionen organisieren oder benötigen konkrete Daten. Eine schnelle Reaktion auf solche Vorschläge ist für sie ein Signal, dass der Werbetreibende sich um den Erfolg seines Programms kümmert und Vertrauen sowie Engagement verdient.

10. Arbeite zusammen

Affiliate-Marketing ist genau das: Zusammenarbeit. Der Werbetreibende trägt zu 1/3 die Verantwortung für den Erfolg des Partnerprogramms – neben dem Publisher und dem Affiliate-Netzwerk. Je größer das Engagement jeder Seite, desto größer ist der Erfolg des Programms, und darum geht es uns allen 🙂

Wie man vom Affiliate-Marketing profitiert – analysieren und optimieren

Im Affiliate-Marketing treten Publisher den Partnerprogrammen bei, in denen sie aktiv werden möchten. Denk jedoch daran, dass du nicht mit jedem von ihnen zusammenarbeiten musst. Bevor du Zeit und Ressourcen in Aktivitäten mit einem bestimmten Publisher investierst, lohnt es sich zu prüfen, wie viel er dir bieten kann.

 

Analysiere Statistiken

Bei der Entscheidung über die Aufnahme von Publishern in das Partnerprogramm sind Statistiken sicherlich hilfreich. Im Falle von Blogs oder thematischen Websites sind Statistiken zu den Unique Visits sowie demografische Daten der Nutzer besonders nützlich. Bei Instagram-Profilen ist z. B. aktuell die Anzahl der Personen, die InstaStories ansehen, ein äußerst wichtiger Faktor.

Beurteile die Übereinstimmung der Branche, in der du tätig bist, mit dem Charakter der Publisher-Website

Bei der Auswahl von Publishern für die Zusammenarbeit musst du auch darauf achten, mit welchen Themen sie sich beschäftigen und ob das mit dem Profil deines Shops übereinstimmt. Bei Cashback-Portalen oder Preisvergleichsseiten spielt es in der Regel keine große Rolle, in welcher Branche du tätig bist, da dort Shops aus verschiedenen Bereichen zu finden sind. Dagegen ist das bei Bloggern, Influencern, YouTubern oder thematischen Portalen von großer Bedeutung. Warum? Wenn z. B. ein Auto-Blogger plötzlich Kosmetikprodukte, kulinarische Produkte oder Artikel für Kinder zeigt, wird er für seine Nutzer an Glaubwürdigkeit verlieren – und folglich werden sie seine Empfehlungen nicht nutzen. Das Empfehlen von Dingen, die überhaupt nicht zur Thematik des jeweiligen Kanals passen, führt dazu, dass Nutzer es als aufdringliche Werbung wahrnehmen und nicht als verlässliche Empfehlung von jemandem, dem sie vertrauen.

Bewerte das Engagement in der Zusammenarbeit mit anderen Werbetreibenden

Wie wird man ein Werbetreibender, dessen Partnerprogramme die erwarteten Ergebnisse liefern? Indem man andere beobachtet! Bei der Auswahl von Publishern für die Zusammenarbeit lohnt es sich, darauf zu achten, wie sie die Affiliate-Zusammenarbeit mit anderen Werbetreibenden umsetzen. Wenn du die Mechanismen des Affiliate-Marketings kennst, weißt du genau, welche Aktivitäten daraus resultieren – so kannst du das Engagement eines bestimmten YouTubers oder Bloggers leicht einschätzen.

Affiliate-Netzwerk. Nutze die Unterstützung von Affiliate-Managern

Denke auch daran, die Empfehlungen der Affiliate-Manager zu nutzen. Den Mitarbeitern des Affiliate-Netzwerks liegt daran, dass deine Partnerprogramme zufriedenstellende Ergebnisse erzielen – sowohl für dich als auch für die Publisher. Genau deshalb helfen sie dabei, solche Partner zu finden, die tatsächlich Verkäufe auf einem angemessenen Niveau generieren.